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FEHLERTEUFEL

 
Über die Frage, ob das Vergabeverfahren von Studienplätzen in der Medizin verfassungswidrig ist, entscheidet am 4. Oktober das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.

Der Weg zum Medizinstudium ist kompliziert. Auf einen der rund 11.000 Studienplätze, die jährlich an deutschen Hochschulen angeboten werden, bewerben sich im Schnitt fünf Personen. Medizin gehört dabei zu den wenigen Fächern, bei denen die Studienplätze zentral über die Stiftung für Hochschulzulassung vergeben werden.

Neben einer Vorabquote, geht 20 Prozent der Studienplätze an die „Abiturbesten“. Weitere 20 Prozent werden Bewerber(inne)n mit der längsten Wartezeit zugesprochen. Bei den übrigen 60 Prozent der Bewerber entscheiden die Hochschulen nach individuellen Kriterien, wie z.B. dem Ergebnis eines Test oder eines Auswahlgespräches. Die Abiturnote muss aber auch in dieser Quote das maßgebliche Kriterium sein.

Gegen dieses Vergabeverfahren wurde bereits mehrfach geklagt. Nun entscheidet das Bundesverfassungsgericht im Oktober darüber, ob die bisherige Praxis verfassungskonform ist.

Das CHE Centrum für Hochschulentwicklung hat die wichtigsten Informationen zum Thema zusammengestellt. In dem vierseitigen Faktenblatt finden sich aktuelle Zahlen, die detaillierten Vergabekriterien sowie weitere Infos zum Thema Hochschulzulassung in der Medizin. Das CHE veröffentlicht jährlich den CHE Numerus-Clausus-Check sowie weitere Publikationen zum Thema Hochschulzulassung.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://idw-online.de/de/news679606