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FEHLERTEUFEL

 

In In den vergangenen Monaten hat der DVE turnusgemäß auch mit der IKK gesund plus in Sachsen-Anhalt Verhandlungsgespräche zur Erhöhung der Vergütungen geführt. Ziel des DVE ist es, wie bekannt, endlich eine angemessene und vergleichbare Vergütung für Ihre Leistungen in den Praxen zu verhandeln.

Während des laufenden Verhandlungsverfahrens hat sich die IKK gesund plus entschlossen, die Vergütungsverhandlung gemeinsam mit der AOK Sachsen-Anhalt weiter zu führen.
Vor knapp zwei Wochen haben wir Sie informieren müssen, dass mit der AOK in Sachsen-Anhalt ein Schiedsverfahren eröffnet wird, da die Verhandlung gescheitert ist. Gleichzeitig wurden den Praxen Einzelverträge von der AOK angeboten.

Leider hat sich die Verhandlungsführung der IKK gesund plus dazu entschlossen, dem schlechten Beispiel der AOK zu folgen. Die IKK hat dem DVE , wie die AOK, lediglich eine Erhöhung um die Preisuntergrenze (PUG) für 2017 angeboten, was ca. 8-9% zu den jetzigen Preisen ausmacht. Mit anderen Kassen in den östlichen Bundesländern, auch in Sachsen-Anhalt, hat der DVE bereits Abschlüsse über Erhöhungen von in der letzten Stufe 18 bis 20 % und teilweise darüber erreicht. Deshalb ist auch das Angebot der IKK nicht annehmbar.

Die IKK hat nun darüber informiert, dass sie den niedergelassenen Ergotherapeutinnen in Sachsen-Anhalt eigene Vergütungserhöhungen anbieten wird. Nach eigenen Angaben der IKK beträgt die Erhöhung in diesem Angebot 7,3 %,..

Bitte unterschreiben Sie keine eigene Vergütungsvereinbarung mit der IKK gesund plus!

Wir appellieren an Ihre Geduld und brauchen Ihr Vertrauen. Wir benötigen endlich eine zukunftssichere Vergütungsbasis in Sachsen-Anhalt, sonst sind Ihre ohnehin gebeutelten Betriebe dauerhaft in der Existenz bedroht.
Mit einem einzelnen Vergütungsvertrag würden Sie zum einen nicht von dem Ergebnis profitieren, das der DVE im Schiedsverfahren erreichen kann. Zum anderen beeinflussen Einzelverträge evtl. den Ausgang des Schiedsverfahrens sowie andere Verhandlungen und zementieren damit die geringen Vergütungen in Sachsen-Anhalt auf Dauer. Das Niedrigpreisdiktat der Krankenkassen in Sachsen-Anhalt muss beendet werden. BKK und Knappschaft haben bereits gezeigt, dass es geht und sich mit uns geeinigt.

Wir halten unsere Mitglieder über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden.