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FEHLERTEUFEL

 
Das Beihilferecht wurde in den letzten Monaten überarbeitet, und eine Bund-/Länder-Arbeitsgruppe hat nun Empfehlungen erstellt. Für die Heilmittel wurden die Leistungspositionen auf den aktuellen Stand gebracht und die Anpassung der beihilfefähigen Höchstbeträge vorgenommen. Der SHV hat hierfür eine ausführliche Stellungnahme zur Unterstützung der Kommission erarbeitet, den ergotherapeutischen Teil hat hierbei der DVE verantwortet. Für die Beamten des Bundes hat das Bundesministerium des Innern das Beratungsergebnis der Kommission inzwischen übernommen und in einen Referentenentwurf überführt.

 

Was ist neu?

  • eine zweistufige Erhöhung der beihilfefähigen Höchstbeträge von 20 Prozent in der ersten Stufe und weitere 10 Prozent in der zweiten Stufe (die erste Stufe gilt mit Inkrafttreten der neuen Verordnung. Die zweite Stufe folgt dann ab dem 01. Januar 2019)
  • Weiterentwicklung des Leistungsverzeichnisses Ergotherapie der Beihilfe: Aufnahme der Beratungsleistungen und der Belastungserprobung, so wie es die Leistungsbeschreibung Ergotherapie für die GKV auch vorsieht

Was müssen die Praxen beachten?

  • Die neuen beihilfefähigen Höchstsätze gelten noch nicht, sondern erst wenn diese von den zuständigen Ministerien auf Bundes- und Landesebene umgesetzt werden. Das kann leider auch mal ein, zwei Jahre dauern und sehr unterschiedlich gehandhabt werden. Listen kann der DVE erst veröffentlichen, wenn die jeweiligen Verordnungen in Kraft getreten sind.
  • Die beihilfefähigen Höchstsätze (egal, ob alte oder neue) sind nicht gleichzusetzen mit den abrechnungsfähigen Honoraren, sondern bilden nur ab, auf welcher Basis die Beihilfe berechnet wird – Beamte erhalten zwischen 50 und 70 % dieser Sätze als Beihilfe, also nie den kompletten Betrag. Die Differenz muss durch den Beamten selbst ausreichend über eine PKV abgesichert oder (vergleichbar dem Eigenanteil in der GKV) selbst getragen werden.
  • Der DVE empfiehlt dringend, bei Privatpatienten nicht zu unterscheiden, ob eine Beihilfeberechtigung vorliegt: Vereinbaren Sie mit allen Privatpatienten das gleiche Honorar, am besten den 1,7- bis 2,3-fachen Satz der GKV (dies entspricht der ständigen Rechtsprechung – die Erstattung durch Beihilfe und PKV ist Sache der Patienten, die nicht in der Verantwortung der Praxen liegt!
  • Weitere Informationen finden Sie nach dem Einloggen auf der DVE-Homepage unter DownloadsMerkblätter“Abrechnung mit Beamten“ bzw. „Abrechnung mit Privatpatienten“.