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FEHLERTEUFEL

 
Wie uns die AOK mitteilt, wird sie ab 1. April 2018 bis auf weiteres auf die Durchführung des Genehmigungsverfahrens im Bereich der Ergotherapie bei nachfolgenden Indikationen verzichten:

SB1, SB2, SB3, SB4, SB5, SB6, SB7, EN1, PS1, PS2, PS3, PS4 und PS5.

Das bedeutet, dass erwachsene Patienten mit ZNS-Erkrankungen (EN2, EN3, EN4) nach wie vor Verordnungen außerhalb des Regelfalls zur Genehmigung einreichen müssen.

Die Heilmittel-Richtlinie sieht in § 8 die Genehmigung von Verordnungen außerhalb des Regelfalls vor. So soll Krankenkassen die Möglichkeit gegeben werden, die Ausgaben zu steuern. Allerdings hat der weitaus größte Teil der Krankenkassen auf dieses Genehmigungsverfahren verzichtet – die Ausnahme ist damit zur Regel geworden.

Eine vergessene Genehmigung führt dazu, dass die Krankenkassen die komplette Verordnung nicht vergütet. Achten Sie daher darauf, z.B. bei kleinen Betriebskrankenkassen oder der AOK eines anderen Bundeslandes, ob vor Behandlungsbeginn (!) eine Genehmigung eingeholt werden muss. Lesen Sie auch unser Merkblatt zum Thema (bitte einloggen): https://www.dve.info/resources/pdf/downloads/merkblaetter/v/820-verordnungen-ausserhalb-des-regelfalls-14-a-av/file

Einen aktuellen Überblick über die Kassen und Genehmigungsverfahren bietet der GKV-Spitzenverband: https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/ambulante_leistungen/heilmittel/genehmigung_ausserhalb_des_regelfalls/genehmigung_ausserhalb_des_regelfalls.jsp

Bei Fragen sind wir gerne für Sie da!