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FEHLERTEUFEL

 
Der GKV-Spitzenverband hat seine Vertragspartner und seine einzelnen Mitgliedskassen kürzlich zur Vorstellung der neu überarbeiteten Zulassungsempfehlungen für Heilmittel-Praxen eingeladen. Bei der Veranstaltung in Berlin wurden dem DVE und anderen Heilmittel-Verbänden die Änderungen im Einzelnen erläutert. Insgesamt bleiben das Zulassungsverfahren und die grundsätzlichen Regelungen dazu „beim Alten“.

Erstmals werden zum Beispiel die Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung mit berücksichtigt. Für die Ergotherapie wird es zahlreiche Verbesserungen und Erleichterungen geben. Unter anderem:

  • zukünftig ist nur noch die Größe der Therapiefläche relevant (neu = min. 20 qm), nicht mehr die der weiteren Nutzfläche
  • die wöchentliche Anwesenheit der fachlichen Leitung wird auf 30 Stunden festgelegt, damit die bisherigen Unterschiede zwischen den Bundesländern wegfallen
  • das Schienenmaterial gehört jetzt zur optionalen Zusatzausstattung; ebenso die Materialien für Tests und Assessments (neu)

Die neuen Empfehlungen gelten für alle Zulassungsanträge, die ab dem 01.08.2018 gestellt werden. Dem GKV-Spitzenverband ist es wichtig, dass die einzelnen Mitgliedskassen vor Ort mit „Augenmaß“ prüfen, um eine flächendeckende Versorgung mit Heilmitteln zu ermöglichen. Eine einheitliche Vorgehensweise ist gewünscht, trotzdem sind es letztlich Empfehlungen und deshalb darf eine einzelne Kasse weiterhin im Rahmen des pflichtgemäßen Ermessens davon abweichen.

Der DVE wird seine Info-Materialien bezüglich der Zulassungen komplett überarbeiten und dazu seine Mitglieder informieren.