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FEHLERTEUFEL

 
Der Zuzahlungsstatus einer Patientin kann sich zum Jahresbeginn hin ändern, denn in der Regel sind Befreiungsausweise nur ein Kalenderjahr lang gültig und verfallen daher zum 1. Januar 2019. Die Praxen müssen also kontrollieren, ob für 2019 erneut ein Ausweis vorgelegt werden kann.

Der DVE empfiehlt, bei einer jahresübergreifenden Verordnung die Zuzahlung so lange zu berechnen, bis ein neuer Befreiungsausweise da ist. Verzichten Sie bitte nicht auf die Zuzahlung, diese steht Ihnen zu! Sollte die Patientin von der Zuzahlung befreit werden, kann sie die Beträge von ihrer Krankenkasse erstattet bekommen. Und sollten sich einmal Patienten weigern, die Zuzahlung zu leisten, dann notieren Sie dies auf der Rückseite der Verordnung und legen Sie eine Kopie Ihrer Zahlungsaufforderung bei.

Maßgebend für die Zuzahlung in Höhe von 10 Euro je Verordnung ist der Zuzahlungsstatus, der bei der erstmaligen Inanspruchnahme einer Leistung vom aktuellen Rezept besteht. Ist der Versicherte an diesem Tag zuzahlungsfrei, weil er von der Zuzahlung durch Erreichen der Belastungsgrenze (nach § 62 SGB V) befreit ist, bleibt es bezüglich der Verordnungsgebühr von 10 Euro bei der Zuzahlungsfreiheit. Und umgekehrt: Ist der Versicherte zu Beginn der Behandlungsserie zur Zuzahlung verpflichtet, so besteht die Verpflichtung zur Zuzahlung der Verordnungsgebühr von 10 Euro, egal ob später ein Befreiungsausweis ausgestellt wird oder nicht.

Der Zuzahlungsstatus am Tag der Inanspruchnahme der Behandlungseinheit ist maßgeblich für die Zuzahlung von 10% zur jeder Behandlung. Endet also während einer laufenden Therapieserie das Jahr und der Befreiungsausweis wird ungültig, so ist für die Behandlungseinheiten im neuen Jahr eine Zuzahlung in Höhe von 10 % der Behandlungskosten zu tragen.

Das Plus für DVE-Mitglieder: unser Merkblatt „MB 03 AV – Zuzahlung“ auf www.dve.info -> Downloads -> Merkblätter.