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FEHLERTEUFEL

 
Assessment-Verfahren leisten einen wichtigen Beitrag dazu, die Arbeit der Ergotherapie sichtbar, ihre Erfolge nachweisbar und ihre Wirkung überprüfbar zu machen. Sie erheben die Ressourcen, Wünsche und Problembereiche der Klienten und unterstützen bei der Zielfindung, Therapieplanung und Evaluation.

Vielen Ergotherapeuten ist der Umgang mit Assessment-Instrumenten jedoch noch wenig vertraut oder es besteht Unsicherheit darüber, welches Instrument im jeweiligen Fall am geeignetsten ist. Um hier zu unterstützen, gab es in allen drei Verbänden Bestrebungen, den eigenen Mitgliedern entsprechende Informationen zur Verfügung zu stellen, die ihnen den Einstieg in die Thematik und die Orientierung im „Assessment-Dschungel“ erleichtern sollten.

Deshalb arbeiten wir in diesem Bereich jetzt zusammen. Die entsprechenden Arbeiten sind im Rahmen der Kooperation, die mit Jahresbeginn angelaufen ist, aufgeteilt worden. Die Ressourcen der beteiligten Verbände können somit effizienter genutzt werden.

Hintergründe
Der DVE hat in den letzten Jahren eine umfangreiche Assessment-Datenbank aufgebaut, die ca. 150 Kurzbeschreibungen, so genannte „Assessment-Infos“, zu ergotherapierelevanten Tests, Beobachtungen, Befragungen und Screenings umfasst.

Im Rahmen der Kooperation wird der DVE seine Assessment-Infos EVS und Ergotherapie Austria zur Nutzung überlassen. Diese Kurzbeschreibungen müssen allerdings auch regelmäßig aktualisiert und überarbeitet werden, was im Gegenzug EVS und Ergotherapie Austria übernehmen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Assessment-Verfahren, die für Ergotherapeuten ebenfalls relevant wären, zu denen es jedoch noch keine Kurzbeschreibung gibt. Solche neuen Assessment-Infos werden zukünftig von allen drei Verbänden erstellt und stehen anschließend den Mitgliedern in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland auf den jeweiligen Verbandswebseiten zur Verfügung.


Was nützen mir als Ergotherapeutin die Assessment-Infos?
Die Assessment-Infos sollen Nutzern einen schnellen Überblick über ein Verfahren geben, um ihnen im konkreten Fall die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Assessment zu erleichtern. Deshalb enthalten sie die wichtigsten Eckdaten zu einem Verfahren, so z. B. was das Assessment-Instrument genau erhebt, für welche Zielgruppe es sich eignet, zu Aufwand und Durchführung, zur Anschaffung, den wissenschaftlichen Gütekriterien u. v. m. Die Assessment-Infos finden Sie hier: https://dve.info/ergotherapie/assessment-bereich/suche
Aktualisiert wurde im Rahmen der Kooperation bereits das Assessment-Info zum Uhrentest. Neu dazugekommen ist die Beschreibung zum Sollerman Hand Function Test (SHFT), mit dem sich ADL-relevante Hand- und Greiffunktionen erheben lassen.

Wer macht mit?
Um dieses Vorhaben gemeinsam zu meistern, suchen wir (weiterhin) engagierte Kollegen, die ihr Wissen und Können teilen und sich mit einer kurzen Assessment-Beschreibung an diesem länderübergreifenden Projekt beteiligen möchten.


Ansprechpartner der jeweiligen Verbände
DVE: Birthe Hucke, Claudia Meiling - Bereich Standards und Qualität:

EVS: Cathrin Marthe - Portfolio Forschung und Wissenschaft:

Ergotherapie Austria: Katrin Unterweger: