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  • Fehlerteufel

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FEHLERTEUFEL

 

Vor Kurzem wurde das Update der evidenz- und konsensbasierte (S3) Leitlinie (LL) zu den Bipolaren Störungen auf der Homepage der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) veröffentlicht. Der DVE war am öffentlichen Kommentierungsverfahren beteiligt, vertreten durch Jutta Berding von der Hochschule Osnabrück.

 

Pluspunkt: Erfreulich ist, dass fast all unsere eingereichten Anmerkungen berücksichtigt und in die jetzige LL-Fassung eingepflegt wurden. Am deutlichsten lässt sich dies am Abschnitt zu den in der Ergotherapie (Kapitel 5.1.2.4.3, S. 100) eingesetzten Methoden und Ansätzen erkennen, der umfassend überarbeitet und erweitert wurde.
Wie bisher auch bleibt es bei einer KKP-Empfehlung (also einer konsensbasierten Empfehlung) für „unterstützende Therapieverfahren“, zu denen die Ergotherapie, genau wie die künstlerischen Therapien, gezählt wird:
„Unterstützende Therapieverfahren (wie z. B. Entspannungs-, Bewegungs, Ergo- und künstlerische Therapien) sollten Bestandteil des individuellen integrierten Behandlungsplans sein. Die spezifischen Behandlungsziele sollten in Absprache mit allen Beteiligten festgelegt und im Verlauf überprüft werden.“ (S. 103)

Minuspunkt: Bedauerlich ist, dass wir erneut nur im Rahmen der öffentlichen Kommentierung in die LL-Entwicklung einbezogen wurden. Hier wird der DVE noch einmal in Kontakt mit den LL-Autoren treten, um eine intensivere Einbindung (Konsensusverfahren) zu erreichen, wie es nach zäher Vorarbeit kürzlich auch bei der Nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) Unipolare Depression gelungen ist.

Unsere Empfehlung: Lesenswert für alle Ergotherapeuten, die mit diesen Patienten/Klienten arbeiten und sich schnell auf den aktuellen Stand ergotherapeutischer Methoden/Ansätze und der Maßnahmen der anderen beteiligten Professionen bringen möchten.

Download: https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/038-019l_S3_Bipolare-Stoerungen-Diagnostik-Therapie_2019-05_01.pdf