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FEHLERTEUFEL

 

Niemand hat was von den Höchstpreisen, wenn sich Ärzte mit Blick auf die neuen Preise und auf ihr "Budget" weigern, Verordnungen auszustellen. Denn es kann nicht sein, dass es einerseits ein Gesetz gibt, dass den Heilmittelerbringern endlich angemessene Vergütungen bringt – andererseits aber die Richtgrößen/Budgets der Ärzte auf dem Stand von vorgestern bleiben, und dann die Versorgung gefährdet ist. Wir gehen daher ganz hoffnungsvoll davon aus, dass der GKV-Spitzenverband mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung prima Heilmittelvolumen vereinbaren wird, inkl. einer nachträglichen Erhöhung ab 2017. Zu dem Thema sind wir auch mit dem GKV-SV in Kontakt.

Es ist aber auch so: Wirtschaftlichkeitsprüfungen finden in der Regel nicht statt. Da hat keiner Zeit und Geld dafür. Wenn sie in seltenen Fällen doch stattfinden, dann erst kurz bevor die Frist abläuft, also nach 3 Jahren. Zum Ende dieses Jahr würde daher das Jahr 2016 geprüft. Bis 2019 geprüft wird, dauert es noch, und es kann sich bis dahin vieles an den Regelungen zu den Prüfungen ändern. Wenn wir Glück haben, werden diese Prüfungen vielleicht ganz abgeschafft.

Wollen Ärzte nicht verordnen, dann sollten sich die Klienten oder Eltern oder Angehörigen bei der Krankenkasse beschweren, und auch bei der Patientenbeauftragten:
https://www.patientenbeauftragte.de/ Sie berichtet direkt dem Gesundheitsministerium.

Eine Hilfe für die Ärzte ist auch unser Merkblatt "Verordnungen regresssicher gestalten", hier zu finden, bitte einloggen: https://www.dve.info/downloads/merkblaetter