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FEHLERTEUFEL

 

Petra Krebs, Sprecherin für Gesundheits-, Senior_innen- und Pflegepolitik der Landtagsfraktion der Grünen hat auf das Schreiben der Ergotherapieschulen reagiert. Mit diesem Schreiben haben Vertreter*innen der Schulen, des Verband deutscher Ergotherapie-Schulen (VDES), sowie der Deutsche Verband für Ergotherapeuten (DVE) auf die mehr als unbefriedigende Situation der ungleichen Förderung der Ausbildung in den Therapieberufen des Landes Baden-Württembergs verwiesen. Knackpunkt ist, in Baden-Württemberg gibt es - im Vergleich zu den Physiotherapie- und Logopädieschulen - keine Ergotherapieschule, die sich in öffentlicher Trägerschaft befindet. Dadurch erfolgt die Einstufung als Ergänzungsschulen und nicht als Ersatzschulen, wodurch die Lernenden ein deutlich höheres Schulgeld bezahlen als Lernende der Physiotherapie oder Logopädie. Zudem erhalten die Schulträger für den Ausbildungsgang Ergotherapie eine deutlich geringere Förderung durch die Landesregierung.
Ausdrücklich unterstützt Frau Krebs die Gleichstellung der Ausbildungsfinanzierung und drückt in ihrem Schreiben Verständnis für den Unmut der Betroffenen aus. Sie verweist aber gleichzeitig auch darauf, dass eine Änderung des Privatschulgesetzes keine Option ist, um eine Veränderung zu erzielen. Nach ihrer Auffassung muss „die finanzielle Angleichung über einen anderen Weg erfolgen“. Damit die „finanzielle Förderung der Ergotherapieschulen auf ein solides Fundament gestellt werden kann“ hat die Landesregierung eine Kostenuntersuchung in Auftrag gegeben, deren Ergebnis in Kürze vorliegen wird. Sie verweist weiterhin auf die Bund und Länder Arbeitsgruppe zur Neuordnung der Gesundheitsfachberufe die darüber berät, „wie man den Zugang zur Ergotherapieausbildung ohne finanzielle Hürden gestalten kann“. Das gesamte Schreiben von Frau Krebs, das uns freundlicherweise von den Ergotherapieschulen Baden-Württembergs zur Verfügung gestellt wurde, finden Sie pdf hier (230 KB) .