1. Sie haben einen Fehler auf dieser Seite gefunden? Dann schicken Sie uns doch einfach eine Nachricht mit der Angabe, wo sich der Fehler versteckt hat. Der aktuelle Link dieser Seite wird automatisch mit übertragen.
    2. Name: Ungültige Eingabe
    3. Email: Ungültige Eingabe
    4. Bitte geben Sie Ihre Nachricht ein!
    5. Ungültige Eingabe

FEHLERTEUFEL

 


Ziel des Gesprächs und der getroffenen Vereinbarungen sind die bestmögliche Vorbereitung auf die anstehenden Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband. Der Gesetzgeber hat den Verhandlungsparteien im Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) den Auftrag erteilt, bis spätestens 30. Juni 2020 einen neuen Rahmenvertrag zu verhandeln, der dann ausschließlich und bundesweit für alle gesetzlichen Krankenkassen gelten wird.

 

Diese Verhandlungen bieten neue Chancen, zum Beispiel bei der Zulassung von Heilmittelpraxen. Bisher konnten die gesetzlichen Krankenkassen ihre eigenen Bedingungen für eine Zulassung festlegen. Vom GKV-Spitzenverband gibt es aktuell nur Empfehlungen dazu. In Zukunft ist das anders: Die maßgeblichen Berufsverbände verhandeln mit dem GKV-Spitzenverband verbindliche und bundesweit gültige Zulassungsbedingungen für Praxen.

Beim Treffen in Fulda gab es einen Austausch mit konkreten Vorschlägen für neue Zulassungsempfehlungen. Fest steht: Die Zulassung soll einfacher und schneller erfolgen als das bislang der Fall ist.
Bei zahlreichen Vorschlägen wie beispielsweise der Reduktion der verpflichtenden Anwesenheitszeit des fachlichen Leiters, dem möglichen Ruhen einer Zulassung, der gemeinsamen Forderung nach einer digitalen Zulassungsplattform, wie auch die angemessene Berücksichtigung des Fachkräftemangels bei der Neubesetzung einer Fachlichen Leitung, gab es unter den Verbandsvertretern eine einheitliche Meinungsbildung. Im nächsten Schritt beraten die einzelnen Verbände diese Punkte innerhalb ihrer verbandsinternen Gremien.

Die Zulassungsbedingungen sind nur ein Aspekt in den Verhandlungen zum neuen Bundesrahmenvertrag mit dem GKV-Spitzenverband. Vergütung, Abbau von Bürokratie und Ausgestaltung der einzelnen Leistungspositionen sind andere Beispiele für die Vielfalt der neuen Gestaltungsmöglichkeiten.

Die Menschen in Deutschland sind auf die Unterstützung der Heilmittelerbringer angewiesen – persönlich, volkswirtschaftlich und gesellschaftlich! Deshalb muss sich die Situation der Therapeuten weiter verbessern. Nur dann lässt sich eine wohnortnahe, flächendeckende und patientenorientierte therapeutische Versorgung sicherstellen. Wir gehen es an!