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FEHLERTEUFEL

 
Gerade in der Weihnachtszeit und „zwischen den Jahren“ werden Therapien unterbrochen, weil Patienten oder Therapeuten in den Ski-Urlaub fahren oder frei haben möchten. Die Heilmittel-Richtlinie sieht vor, dass bei einer Unterbrechung von mehr als 14 Tagen die Verordnung ungültig wird.

Aber: Die meisten Rahmenverträge mit den Krankenkassen sehen für Unterbrechungen von über 14 Tagen Ausnahmeregelungen vor, so dass mit der gleichen Verordnung weiterbehandelt werden kann. Grundsätzlich gibt es drei Ausnahmen, bei denen länger als 14 Tage unterbrochen werden kann: aus therapeutischen Gründen, bei Ferien/Urlaub und bei Krankheit. Der zutreffende Grund wird auf der Verordnung (Rückseite) angegeben.

Die Details der Ausnahmeregelung sind in den Rahmenverträgen geregelt – teilweise, z.B. bei den Ersatzkassen, ist eine Unterbrechung auf 28 Tage begrenzt. Bitte schauen Sie sich diese genau an und machen Sie sich in der Praxis damit vertraut. Es ist für Praxisinhaber unerlässlich, die regional geltenden Regelungen genau zu kennen, möchten sie Rechnungskürzungen durch die Krankenkassen vermeiden.

Bedenken Sie: Bei Nichtbeachtung der Regeln wird die Verordnung für die Zeit nach der Unterbrechung ungültig – alle Behandlungseinheiten, die dann erbracht wurden, werden nicht bezahlt. Informieren Sie daher auch Ihre Angestellten darüber, denn es ist äußerst schwierig, hier noch eine Nachberechnung bei den Krankenkassen durchzusetzen.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema auf unserem Merkblatt „Unterbrechungsregelung 64 b AV“

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