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FEHLERTEUFEL

 
Die Allianz für Gesundheitskompetenz hatte in Kooperation mit dem Nationalen Aktionsplan Gesundheitskompetenz zu dieser Konferenz eingeladen. Stellvertretend für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eröffnete Sabine Weiss (Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit) die Tagung mit einem Grußwort.

An der Podiumsdiskussion beteiligten sich die Vorsitzenden der Allianzpartner, darunter Ute Repschläger für den Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV). „Komplizierte Fakten verständlich erklären, also ‚knapp und knackig‘ sowie in verständlicher Sprache – das ist unsere Kernkompetenz“, brachte Ute Repschläger auf den Punkt, warum Heilmittelerbringer in der Vermittlung von Gesundheitskompetenz eine wichtige Rolle spielen. Die Vorsitzende des Spitzenverbands der Heilmittelverbände (SHV) diskutierte während der Fachtagung „Gesundheitskompetenz im digitalen Zeitalter“ in Berlin mit weiteren Vorsitzenden der Allianzpartner auf dem Podium.

Heilmittelerbringer seien die Akteure im Gesundheitswesen, die die meiste Zeit am Stück mit den Patienten verbringen – zwischen 15 und 60 Minuten pro Behandlungseinheit. Da stelle der Patient natürlich viele Fragen. „Gerade im Nachgang zu einem Arztbesuch oder einer Internetrecherche, etwa um sich Diagnosen genauer erklären zu lassen“, gab Repschläger ein Beispiel, wie Heilmittelerbringer den Patienten dann direkt weiterhelfen können.

Dass sich Patienten zunehmend mit der eigenen Gesundheit auseinandersetzen und sich verstärkt informieren würden, sei zu begrüßen. Eine aktuelle Herausforderung in diesem Zusammenhang sei die Frage, wie sich dabei digitale Technik einsetzen lasse. „Da gibt es noch einiges an Verbesserungspotenzial, zum Beispiel die Nutzung von Apps oder Sensoren für Bewegung“, nannte Repschläger. In der Podiumsdiskussion wurde außerdem erneut deutlich, dass aktuell Ärzte, Apotheker und Psychotherapeuten im Fokus der Digitalisierung im Gesundheitssystem stehen. Heilmittelerbringer haben noch das Nachsehen – obwohl der SHV Mitglied der Allianz ist.

Das Bundesministerium für Gesundheit baue derzeit ein nationales Gesundheitsportal auf, gab Staatssekretärin Sabine Weiß in ihrer Eröffnungsrede bekannt. Ziel sei es, verständliche, neutrale Gesundheitsinformationen anzubieten. Derzeit arbeite man mit ausgewählten Partnern an der Umsetzung. Im Sommer soll das Gesundheitsportal an den Start gehen.

Im Anschluss an die Eröffnung im Plenum hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, in einem von vier Workshops konkrete Forderungen und Lösungsansätze zu erarbeiten. Der DVE mit Andreas Pfeiffer, Birthe Hucke und Bettina Kuhnert für den Vorstand und DVE-Geschäftsführerin Dr. Anja Baumann an allen Workshops beteiligt:

  • Digitalisierung und Gesundheitskompetenz – Wo wollen wir hin?
  • Die Bedeutung der Medien für die Stärkung der Gesundheitskompetenz
  • Stärkung der Gesundheitskompetenz vulnerabler Zielgruppen im digitalen Zeitalter
  • Kommunikation von Gesundheitsberufen und Patientinnen im digitalen Zeitalter

Im Workshop „Kommunikation von Gesundheitsberufen und Patienten im digitalen Zeitalter“ zeigte Bettina Kuhnert auf, wie die patientenzentrierte Kommunikation noch weiter verbessert werden könne.
In der zeitgleich laufenden Poster-Präsentation wurde die ergotherapeutische Expertise zur Förderung der Gesundheitskompetenz der Klienten in zwei DVE Postern dargestellt.

Die Allianz für Gesundheitskompetenz hat zum Ziel, Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung zu entwickeln. Neben dem Bundesministerium für Gesundheit zählen zu den Partnern alle relevanten Leistungs-, Kosten- und Entscheidungsträger im Gesundheitswesen, darunter die Gesundheitsministerkonferenz der Länder, der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), der GKV-Spitzenverband, die Ärzte-, Apotheker- und Psychotherapeutenkammern, der deutsche Pflegerat, die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe und die Verbraucherzentrale.

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