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FEHLERTEUFEL

 

Aufgrund der mit der Pandemie einhergehenden Einschränkungen des täglichen Lebens erklären die Kassenverbände auf Bundesebene und der GKV-Spitzenverbandihre Bereitschaft in den nachfolgend angeführten Bereichen zeitlich befristet von den bisherigen Regelungsvorgaben der Versorgung mit Heilmitteln abzuweichen. Ziel ist die Versorgung in dieser außerordentlichen Situation zu erleichtern und aufrecht zu erhalten. Diese Verfahrensregelung gilt zunächst für alle Behandlungen, die bis einschließlich 30.04.2020 durchgeführt werden; sie stellt kein Präjudiz für die Zeit danach dar.

Der Inhalt kurz zusammengefasst:

  1. Weiterhin werden die aktuelle gültigen Unterbrechungsfristen nicht geprüft
  2. Die 12-Wochen-Frist bei VO außerhalb des Regefalles ist nur für die Bemessung der Menge zum Ausstellungsdatum maßgeblich
  3. Gleiches gilt für den Behandlungsbeginn von 14 Kalendertagen für die Ergotherapie wenn die Vertragsärztin oder der Vertragsarzt Angaben zu einem spätesten Behandlungsbeginn auf dem Verordnungsvordruck gemacht hat.
  4. Eine Teilabrechnung bereits erbrachter Leistungen ist möglich.
  5. Der in den Richtlinien zur Abwicklung des Datenaustauschs nach § 302 Abs. 2SGB V oder vertraglich vereinbarte Grundsatz, dass Abrechnungen einmal monatlich je Leistungserbringer-Institutionskennzeichen mit der Krankenkasse abzurechnen sind, wird ausgesetzt.
  6. Bei nicht richtlinienkonform ausgestellten Heilmittelverordnungen können die Leistungserbringer notwendige Änderungen bzw. Ergänzungen an den vom Vertragsarzt auf dem Verordnungsblatt gemachten Angaben (mit Ausnahme der Angaben „Art des Heilmittels“ und „Verordnungsmenge“) selbst vornehmen.
  7. Sofern die Behandlungen aus therapeutischer Sicht auch im Rahmen einer telemedizinischen Leistung (Videobehandlung oder telefonische Beratungen)stattfinden können, ist dies mit vorheriger Einwilligung der Versicherten für die nachfolgend aufgeführten Heilmittel möglich.
  8. Die Krankenkassenverbände weisen darauf hin, dass die Verbreitung des SARS-CoV-ebenfalls zu Problemen in der operativen Bearbeitung bei den Krankenkassen und/oder Abrechnungsdienstleister führen kann

Alle Einzelheiten im Gesamttext finden Sie hier: https://dve.info/infothek/corona

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