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FEHLERTEUFEL

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
Anfang der nächsten Woche berät der Deutsche Bundestag über weitere Maßnahmen, um finanziellen Schaden von den tragenden Säulen unseres Gesundheitswesens abzuwenden: Denn die Corona-Krise darf im Interesse unserer Patienten nicht dazu führen, dass die bewährte und international vorbildliche therapeutische Struktur in Deutschland gefährdet wird. Wir wollen Ihr Augenmerk auf die aktuell bedrohte Struktur der Heilmittelpraxen richten.

  • Alle Heilmittelpraxen sind für die ambulante Versorgung der Versicherten systemrelevant und damit flächendeckend unverzichtbar; sie müssen deshalb als Teil der kritischen Infrastruktur (KRITIS) im Bestand geschützt werden.

  • Bereits jetzt ist Fakt, dass die ganz überwiegende Zahl der Patienten ausbleibt. Diese Entwicklung wird sich ab dem Wochenende weiter verschärfen, wenn bedingt durch Ausgangsbeschränkungen nur noch in Notfällen behandelt werden darf. Damit werden die jetzt schon entstandenen gravierenden wirtschaftlichen Einbußen in den Praxen existenzgefährdend.

Wir haben deshalb die dringende Bitte und Forderung, dass der finanzielle Schutzschirm auch auf die Heilmittelpraxen ausgedehnt wird. Sie dürfen unsere Praxen jetzt nicht allein lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Ute Repschläger, SHV-Vorsitzende
Heinz Christian Esser, SHV-Geschäftsführer

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zu denen ein Kontakt besteht.

 

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