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FEHLERTEUFEL

 

Unfallkassen (DGUV)
Der DVE wurde heute davon unterrichtet, dass die bereits geltenden Empfehlungen der gesetzlichen Krankenkassen vom 18.03.2020, soweit übertragbar, auch von den gesetzlichen Unfallkassen übernommen werden. Das betrifft folgende Punkte:

  • Aussetzung der vertraglich vereinbarten Fristenregelungen zum Behandlungsbeginn für alle nach dem 18.02.2020 ausgestellten Verordnungen und zur Unterbrechung, wenn der letzte Behandlungstag vor der Unterbrechung nach dem 17.02.20 liegt.
  • Aufhebung der Verpflichtung zur Einhaltung der ärztlich verordneten Behandlungsfrequenzen.
  • Die 4-Wochen-Frist gem. Teil A Punkt 2 der Handlungsanleitung ist nur für die Bemessung der Verordnungsmenge zum Zeitpunkt der Verordnung durch den D-Arzt maßgeblich, nicht jedoch für die Gültigkeit der Verordnung über 4 Wochen hinaus.
  • Möglichkeit der Teilabrechnung bereits erbrachter Leistungen

Dies gilt zunächst für alle Behandlungen bis einschließlich 30.04.2020.

Rahmenverträge der Heilmittelerbringer
Durch die aktuelle Krisensituation völlig in den Hintergrund getreten, verhandeln die maßgeblichen Berufsverbände seit dem November 2019 an dem jeweils einheitlichen Rahmenvertrag je Heilmittelbereich. Mit dem TSVG waren hier die Fristen 01.07.2020 für den Rahmenvertrag und 15.11.2020 für den Vertrag zur Blankoverordnung gesetzt worden. Im Zuge des Gesetzesentwurfs „Covid-19-Krankenhausentlastungsgesetz“ wird nun eine Änderungen dieser beiden Fristen angestrebt: der 01.10.2020 für den neuen Rahmenvertrag und der 15.03.2021 für den Vertrag zu Blankoverordnung. Begründet wird diese Verschiebung in erster Linie mit den derzeit ausgesetzten Verhandlungsterminen in Berlin durch die Pandemie und die große zeitliche Verzögerung im Verhandlungsverlauf.

Bayern
Trotz der vorliegenden Allgemeinverfügung von 20.03.2020 in Bayern und den mittlerweile schriftlich bestätigten Anfragen an den bayerischen Gesundheitsausschuss, wird der DVE immer noch von Mitgliedern befragt, ob die Praxen in Bayern noch geöffnet haben dürfen oder nicht. Wir verweisen dazu auf diese FAQs des bayerischen Innenministeriums: https://www.stmi.bayern.de/miniwebs/coronavirus/faq/index.php

Der Gang zum Physio- oder Ergotherapeuten stellt nur dann einen triftigen Grund zum Verlassen der Wohnung dar, wenn die Behandlung dringend medizinisch erforderlich ist. Die Entscheidung darüber trifft der behandelnde Arzt. Auch Hausbesuche sollten nur dann stattfinden, wenn sie aus medizinischer Sicht nicht verschoben werden können. Sofern eine Behandlung in der jetzigen Situation ausnahmsweise nötig sein sollte, ist auf größtmögliche Sorgfalt bei Einhaltung der Hygieneregeln zu achten.
Die ergotherapeutischen Praxen können also weiterhin geöffnet bleiben!
Es gibt auch eine Pressemeldung vom 23.03.2020: https://www.stmwi.bayern.de/presse/pressemeldungen/pressemeldung/pm/43321   Welche Betriebe und Einrichtungen, dürfen eingeschränkt betrieben werden?

Angehörige helfender Berufe: Praxen für Podologie, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie: Behandlung von Patienten, wenn medizinisch dringend erforderlich.
Damit hoffen wir für endgültige Klarheit sorgen zu können.

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