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FEHLERTEUFEL

 

Vor Kurzem erschien die konsens- und evidenzbasierte „S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge der extracraniellen Carotisstenose“.
Die Federführung bei dem Projekt lag bei der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin - Gesellschaft für operative, endovaskuläre und präventive Gefäßmedizin e.V. (DGG). Für die Ergotherapie und den DVE waren Andreas Hörstgen und Carolin Lüdeking an der Leitlinien-Aktualisierung beteiligt.

 

Die Leitlinie (LL) ist sehr umfangreich, weshalb sich ein kurzer Blick unter 1.3 (S. 3f., Langversion) lohnt. So lässt sich nachvollziehen, was an der LL geändert wurde, wie z. B. die Struktur oder dass den Kapiteln die Neuerungen/Änderungen immer in Kürze vorangestellt wurden, um Nutzern den Einstieg zu erleichtern usw.

Für Ergotherapeuten am relevantesten ist Kapitel 10 (S. 195 ff.) zu den Themen „Nachsorge, Rezidivtherapie und Lebensqualität“. Bei dieser Aktualisierung ist es im Vergleich zur Vorgängerversion gelungen, die sehr starke Funktionsorientierung der LL etwas abzumildern und Erweiterungen in Hinblick auf die Outcomes Teilhabe und Selbstständigkeit im Bereich der Empfehlungen zu platzieren (S. 197, 10.2.1). Im Hintergrundtext, der ja weitestgehend bestehen blieb, konnte die Option von ambulanter Ergotherapie in Form von Hausbesuchen verankert werden (S. 198). Zudem wurden knappe Ergänzungen zur Spezifik der Ergotherapie (Alltagsorientierung, Handlungsfähigkeit etc.) in die LL aufgenommen (S. 197). Nichtsdestotrotz bleibt die LL weiterhin vor allem funktionsorientiert und richtet sich primär an Ärzte.

Interessierte finden die Leitlinie, zu der neben der Langfassung auch Kurzfassung und Leitlinienreport veröffentlicht wurden, hier: https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/004-028.html „Kitteltaschenversion“ und Patientenleitlinie sind in Arbeit.

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