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FEHLERTEUFEL

 
Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefahr durch das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit insgesamt als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus haben auch auf die Arbeitswelt massive Auswirkungen. Aufgrund der aktuellen Unsicherheiten für Menschen mit Behinderungen und den damit verbundenen Fragen veranstaltet die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) mit ihren wissenschaftlichen Kooperationspartnern seit dem 7. April 2020 eine interaktive Online-Diskussion zu aktuellen Fragen von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen, ihren Arbeitgebern, Einrichtungen und Interessenvertretungen.

In einer Zeit der Verunsicherung und eines komplett veränderten Alltags sind viele Beschäftigte von Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Behinderungen nicht nur gesundheitlich besonders gefährdet, sondern müssen auch mit den Folgen zur Bekämpfung der Pandemie zurechtkommen: WfbM sind weitgehend geschlossen, Personen mit Vorerkrankungen stellt sich die Frage nach den neuen Möglichkeiten der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nach telefonischer Anamnese; wer kann, arbeitet im Homeoffice. Daraus ergeben sich dringende Fragen zum Arbeitsschutz für und von Menschen mit Behinderungen.

Die Foren unter https://fma.reha-recht.de/ bieten in dieser Situation die Möglichkeit zum Austausch mit Expertinnen und Experten, wie Prof. Dr. Wolfhard Kohte von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg/Zentrum für Sozialforschung Halle (ZSH).

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