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FEHLERTEUFEL

 

Zurzeit gehen viele Menschen zu ihrem Hausarzt, wenn sie eine laufende oder verstopfte Nase haben. Sie haben die Befürchtung, dass dies ein Zeichen für eine Infektion mit dem Corona-Virus sei. Schnupfen ist grundsätzlich eines der seltenen Symptome bei einer Corona-Infektion. Wenn nicht zusätzlich auch Fieber, Husten und allgemeine Abgeschlagenheit auftreten, ist die Wahrscheinlichkeit für eine Infektion mit dem Virus sehr gering. Zusätzlich muss auch bedacht werden, dass Menschen mit allergischen Reaktionen auf Pollen und andere Auslöser die laufende Nase und häufiges Niesen als Corona-Infektion fehldeuten können.

 

Für die ergotherapeutische Praxis bedeutet es, dass Klienten mit Schnupfensymptomen nicht automatisch als Verdachtspersonen für eine Corona-Infektion einzuschätzen sind. Das gilt vor allem für den Fall, wenn sonst keine weiteren Symptome wie Husten / Fieber / allgemeine Schlappheit, beobachtet werden können. Dazu auch noch einmal der Hinweis darauf, dass ca. 20% aller Corona-Infizierten gar keine Symptome aufweisen - also „stumm“ verlaufen. Es ist also nicht notwendig alle Klienten, welche lediglich eine verschnupfte Nase haben, nicht zur Therapie in die Praxis zu lassen. Wichtig ist hier die Bewertung der Gesamtverfassung des Klienten.

Grundsätzlich schützen Sie sich und Ihre Mitarbeiter immer dadurch, dass Sie die vorgegebenen Schutzmaßnahmen umsetzen. Wenn diese sorgfältig durchgeführt bzw. eingehalten werden, können auch unerkannte Corona-Infizierte therapeutisch behandelt werden, ohne dass ein anderer Mensch innerhalb der Praxis Gefahr läuft sich anzustecken. Bei offensichtlich stark erkälteten oder grippalen Personen verbietet sich eine Durchführung der Therapie natürlich von selbst. Diese brauchen einerseits die Zeit sich auszukurieren und andererseits sollte hier auch eine Arztpraxis zur Abklärung aufgesucht werden.

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