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FEHLERTEUFEL

 

In den letzten Monaten führte der DVE zwei online-Blitzumfragen durch, um die vorübergehend abrechenbare Anwendung der Videotherapie in den ergotherapeutischen Praxen zu erfassen. Teilgenommen hatten zuletzt 383 Ergotherapeuten und Ergotherapeutinnen - vielen Dank für die Teilnahme!

Es stellt sich heraus, dass mit über 80 % der Großteil der Umfrageteilnehmer die Videotherapie einsetzt. Die Videotherapie wurde vor allem mit Erwachsenen und Kindern in der sensomotorisch-perzeptiven und der psychisch-funktionellen Behandlung genutzt. Als Gründe für die Videotherapie werden hauptsächlich Ängste der Klienten in die Praxis zu kommen und das Vorliegen von Risikofaktoren beim Klienten genannt. Beim Scheitern der Videotherapie an technischen Hürden ist im Vergleich der beiden Umfragen bereits eine Entwicklung zu erkennen: Nur noch 1,28% der Teilnehmer beschreibt sehr häufiges Scheitern (vorher 9,72%) und 25,56% geben gar keine technischen Schwierigkeiten an (vorher 16,67%). Hier zeigt sich, dass technische Hürden im Laufe einer überschaubaren Zeit überwunden werden können.

In der zweiten Umfrage hat der DVE zusätzlich nach den therapeutischen Inhalten der Videotherapie gefragt. Hier gibt es erwartungsgemäß eine breitere Streuung. Trotzdem ist erkennbar, dass die Anleitung zu Eigenübungen und deren Evaluation unter Nutzung vorhandener Materialien des Klienten, sowie die Information, Schulung und Beratung des Klienten die „vorderen Plätze“ belegen. Mit 14,68 % liegt das betätigungsorientierte Arbeiten auch deutlich vor dem funktionsorientierten Arbeiten mit 9,88 %.

Und hier zu den einzelnen Ergebnissen:

Ich setze die Videotherapie in meiner Arbeit ein

  • Ja: 81,25% (vorher 82,90%)
  • Nein: 18,75% (vorher 17,03%)

Ich setze Videotherapie ein für

  • Sensomotorisch-perzeptive Behandlung: 33,24% (vorher 34,97%)
  • Psychisch-funktionelle Behandlung: 29,42% (vorher 28,01%)
  • Hirnleistungstraining: 22,35% (vorher 21,90%)
  • Motorisch-funktionelle Behandlung: 14,99% (vorher 15,11%)

Ich setze die Videotherapie ein mit

  • Erwachsenen: 41,53% (vorher 41,50%)
  • Kindern und Jugendlichen: 30,03% (vorher 38,74%)
  • Senioren: 4,79% (vorher 19,76%)
  • Alle Altersgruppen 23,64% (nur in der zweiten Umfrage abgefragt)

Der Grund für den Einsatz der Videotherapie ist

  •  es handelt sich um Patienten, die aus persönlichen Gründen nicht in die Praxis kommen (Ängste u.a.): 40,89% (vorher 54,41%)
  • es handelt sich um Risikopatienten, die aus Sicherheitsgründen keinen Kontakt zur Therapeutin haben sollen: 32,81% (vorher 30,88%)
  • andere Gründe: 7,81% (14,71%)

Wie oft scheitert der Einsatz der Videotherapie an den technischen Voraussetzungen
(Endgeräte, stabiles Internet)?

  • manchmal: 64,22% (vorher 57,99%)
  • gar nicht: 25,56% (vorher 16,67%)
  • häufig: 8,95% (vorher 15,63%)
  • sehr häufig: 1,28% (vorher 9,72%)

Welche Inhalte nutzten Sie häufig in der Videotherapie?

  • Anleitung zu Eigenübungen und deren Evaluation 17,92%
  • Information, Beratung und Schulung des Klienten 17,26%
  • Nutzung vorhandener Materialien des Klienten 14,9%
  • Betätigungsorientiertes Arbeiten 14,68%
  • Information, Beratung und Schulung der Angehörigen 11,8%
  • Nutzung von Materialien, die dem Klienten bereitgestellt wurden 11,43%
  • Funktionsorientiertes Arbeiten 9,88%
  • Anderes 2,14%

 

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