• Fehlerteufel

    Sie haben einen Fehler auf dieser Seite gefunden? Dann schicken Sie uns doch einfach eine Nachricht mit der Angabe, wo sich der Fehler versteckt hat. Der aktuelle Link dieser Seite wird automatisch mit übertragen.
    Ungültige Eingabe
    Ungültige Eingabe
    Bitte geben Sie Ihre Nachricht ein!
    Ungültige Eingabe
    Bitte beantworten Sie die Sicherheitsfrage

FEHLERTEUFEL

 

Zukünftig können auch Personen auf das Coronavirus getestet werden, wenn sie keine Symptome aufweisen. Bezahlt werden die Tests von den gesetzlichen Krankenkassen. Auch umfassende Tests in Pflegeheimen, Schulen oder Kindertagesstätten sind künftig möglich. Alle Personen in diesen Einrichtungen können getestet werden, wenn dort ein COVID-19-Fall aufgetreten ist.

Tests bei asymptomatischen Personen können entweder im Rahmen einer Einweisung ins Krankenhaus vorgenommen werden oder sie müssen vom Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) – also dem zuständigen Gesundheitsamt – nach den Vorgaben der neuen Testverordnung veranlasst werden. Die GKV übernimmt dann die Kosten. Möglich werden mit dieser neuen Regelung zum Beispiel umfassende Tests bei Kontakten zu Infizierten, bei Ausbrüchen in Kitas oder Schulen sowie Reihentests in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Ob so ein Reihentest durchgeführt wird, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt.
Zusätzlich können Gesundheitseinrichtungen, dazu zählen auch die ergotherapeutischen Praxen, im Rahmen ihres einrichtungs- oder unternehmensbezogenen Testkonzeptes verlangen, dass in ihrem Betrieb asymptomatische Personen getestet werden. Wie ein solches Testkonzept einer Heilmittel-Praxis auszusehen hat, konnte bisher noch nicht von einer Gesundheitsbehörde beantwortet werden. Wir gehen davon aus, dass unter anderem die Arbeit mit Risikopersonen aufgrund von Alter / Vorerkrankungen eine Rolle spielen kann, oder auch der Zugang zu Patient:innen in Pflegeheimen und anderen Einrichtungen.

Auch asymptomatische Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, haben Anspruch auf Testung für den Nachweis des Vorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise. Das kann auch die Mitarbeiter:innen in den ergotherapeutischen Praxen betreffen. Risikogebiete sind Gebiete, in denen zum Zeitpunkt der Einreise ein erhöhtes Infektionsrisiko mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Die Risikogebiete werden auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts veröffentlicht.
Und schlussendlich können sich asymptomatische Personen testen lassen, die sich in einem Gebiet in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten oder in den letzten 14 Tagen vor Testung aufgehalten haben, in dem laut Veröffentlichung des RKI in einem ununterbrochenen Zeitraum von sieben Tagen eine Inzidenz von 50/100.000 besteht und der öffentliche Gesundheitsdienst die Testung veranlasst hat.

Hier der Link zu der Verordnung: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Verordnungen/Corona-Test-VO_BAnz_AT_141020.pdf

 

Bild (c) BMG

Teilen