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FEHLERTEUFEL

 
Die Ende Oktober vom DVE unter seinen Mitgliedern durchgeführte Blitzumfrage wurde beendet und ausgewertet. Es nahmen 318 Ergotherapeut:innen teil, vielen Dank dafür an alle Teilnehmenden! Anlass für die schnelle Umfrage waren Meldungen von Mitgliedern an den DVE, dass es wieder vermehrt zu einem Ausschluss von Therapeut:innen kommt, die in Einrichtungen Patienten auf ärztliche Verordnung behandeln. Hier das Umfrageergebnis im Einzelnen:

Mir als ambulant tätiger Ergotherapeutin / tätigem Ergotherapeuten wird seit kurzer Zeit der Zutritt verwehrt

  • Von keiner / trifft nicht zu 39,94%
  • Von wenigen stationären Einrichtungen 31,13%
  • Von vielen stationären Einrichtungen 22,33%
  • Von allen stationären Einrichtungen 6,6%

Zu diesen Einrichtungen zählen

  • Pflege- und Altenheime 50,6%
  • Wohneinrichtungen für behinderte Menschen 20,31%
  • Werkstätten für behinderte Menschen 13,25%
  • Andere 11,87%
  • Krankenhäuser / Kliniken 3,96%

Einrichtungen gewähren Zutritt, wenn

  • Das Hygienekonzept der Einrichtung erfüllt wird und/oder ein schriftliches Einverständnis mit dem Konzept unterzeichnet wird 34,92%
  • Die Mitarbeiter/innen der ergotherapeutischen Praxis notwendige Hygienematerialien selbst mitbringen 33,06%
  • Keine Vorgaben / trifft nicht zu 21,28%
  • Die ergotherapeutische Praxis ihr Hygienekonzept vorlegt 9,3%
  • Die Mitarbeiter/innen der ergotherapeutischen Praxis in einem durch die Einrichtung vorgegebenen Turnus ein negatives Testergebnis auf Covid-19 vorlegen 1,45%

Sehr erfreulich ist, dass knapp 40% der teilnehmenden Ergotherapeut:innen keine Einschränkung bei Zutritt von stationären Einrichtungen haben und weitere 31% nur bei wenigen Einrichtungen. Insgesamt hat aber trotzdem jede vierte Praxis Probleme, weil viele oder sogar alle stationären Einrichtungen, in denen sie Klienten behandeln, den Eintritt verwehren. Damit zeigt sich zunächst, dass die Problematik offensichtlich regional sehr unterschiedlich ist.

Bei der Art der Einrichtungen überwiegen die Pflegeheime und Wohneinrichtungen, bei denen der Zutritt verwehrt wird. Im Vergleich dazu gibt es mit Einrichtungen, in denen die Klienten sich tagsüber aufhalten aber nicht dort wohnen, weniger Probleme. Zu den Zutritts-Bedingungen, die die Einrichtungen machen, zählt in erster Linie die Erfüllung des hauseigenen Hygienekonzeptes. Zusätzlich wird häufig von den Therapeut:innen erwartet, dass diese ihre eigenen Hygienematerialien mitbringen.
Der DVE empfiehlt bei Zutrittsproblemen in die Einrichtungen zunächst Kontakt zu der Hausleitung aufzunehmen. Grundsätzlich kann den Bewohnern von Einrichtungen nicht der Erhalt von ärztlich angeordneten Maßnahmen verwehrt werden, es sei denn das Haus steht unter behördlich angeordneter Quarantäne. Zusätzlich ist es sicher auch hilfreich, auf die Maßgabe von der Bundeskanzlerin und den Länderchef:innen zu verweisen, die bei den besonders vulnerablen Bevölkerungsgruppen darauf verweisen, dass die jeweiligen Regelungen in den Häusern nicht zu einer vollständigen sozialen Isolation der Betroffenen führen dürfen.

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