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FEHLERTEUFEL

 
Die Vorgaben zur Verordnung von Heilmitteln sind über die Jahre immer komplexer geworden - das hat auch der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) erkannt. Eine grundlegende Überarbeitung der Heilmittel-Richtlinie ist jetzt der Versuch, mehr Übersichtlichkeit, eine höhere Standardisierung, größere Verordnungssicherheit und weniger Bürokratie zu schaffen. Für die verordnenden Ärzte und Patienten, aber vor allem auch für die Heilmittelerbringer.

Zentrale Neuerungen der neuen Verordnung sind:

  • die Möglichkeit, gleichzeitig mehrere vorrangige Heilmittel zu verordnen
  • eine Reduzierung von drei Formularen auf ein allgemeines neues Formular 13
  • die Möglichkeit zur Angabe mehrere Leitsymptomatiken
  • eine Verlängerung der Frist zum Behandlungsbeginn von 14 Tage auf 28 Tage nach Ausstellung der Verordnung
  • eine höhere Flexibilität bei der Behandlungsfrequenz
  • die Abschaffung der Regelfallsystematik

Orientierung bietet wie immer der Heilmittelkatalog, in dem sich die orientierende Behandlungsmenge, die Höchstmenge je Verordnung und die jeweils empfohlene Therapie-Frequenz finden. Ist die Behandlungsfrequenz flexibel angegeben, können Sie als Ergotherapeut entscheiden, welche Behandlung gerade für Ihre Patienten das Beste ist. Einem optimalen Behandlungsverlauf soll so nichts mehr im Weg stehen. Die neue Heilmittel-Richtlinie bietet außerdem die Möglichkeit der Ausstellung einer Verordnung mit erweiterter Versorgungsverantwortung von Heilmittelerbringern („Blankoverordnung“). Das heißt: Mehr Eigenverantwortung und Behandlungsflexibilität für Ergotherapeuten und alle weiteren Heilmittelerbringer! Auf detaillierte Angaben zur Anzahl der Behandlungseinheiten, zum Heilmittel gemäß Katalog und zur Therapiefrequenz kann verzichtet werden. Ebenfalls brauchen keine ergänzenden Angaben zum Heilmittel gemacht werden. Als Heilmittelerbringer kann eigenständig entscheiden werden, welches Heilmittel, welche Dauer und Frequenz zur Behandlung des Patienten therapeutisch sinnvoll und notwendig ist.

Verordnungen jetzt online prüfen

All diese Angaben und Themen werden auf dem zentralen neuen Formular 13 angegeben. Damit Sie mit dem neuen Formular 13 und allen inhaltlichen Änderungen nicht den Überblick verlieren, gibt es den einzigartigen eVO-Check von thevea. Hier können Sie mit nur wenigen Klicks prüfen, ob das Formular korrekt vom Arzt ausgefüllt ist. Sie sparen damit nicht nur wertvolle Zeit, sondern können sich auch darauf verlassen, dass Sie Ihre Behandlungen rechtmäßig erstattet bekommen. Dieser Service spart nicht nur Zeit und Geld - sondern ist auch kostenfrei! Mehr dazu gibt es jetzt auf www.thevea.de. Damit gewinnt die Ergotherapie dank neuer Heilmittelrichtlinie mehr Zeit für die Therapie und obendrein Sicherheit bei der Abrechnung. Starke Argumente für eine einfache und sichere Lösung, denn als Deutscher Verband für Ergotherapie e.V. geben wir im Rahmen der Kooperation mit opta data die Garantie, dass der eVO-Check für die Verbandsmitglieder kostenlos ist. Bei der Prüfung der neuen Heilmittelverordnung mit dem thevea eVO-Check werden keine Daten gespeichert. Verfügbar ist der thevea eVO-Check als App (iOS und Android) und unter thevea.de. Zur Registrierung benötigt der Nutzer lediglich Name und E-Mail-Adresse.
Der thevea eVO-Check eignet sich für alle Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, unabhängig, ob Praxisinhaber oder angestellt. Es spielt auch keine Rolle ob, mit der opta data abgerechnet wird oder nicht. Einen Einblick in die Systematik der Verordnungsprüfung geben wir hier.

Die fünf Schritte der Verordnungsprüfung

Im ersten Schritt wird das Personalienfeld geprüft (u.a. Angaben zum Versicherten, Betriebsstätten- und Arztnummer, Auswahl des Heilmittelbereichs).
In einem zweiten Schritt geht es um behandlungsrelevante Diagnosen. Die therapierelevante Diagnose ist nach ICD-10 kodiert, die Diagnosegruppe ist aus dem Heilmittelkatalog entnommen und die Leitsymptomatik wird angegeben.
Der dritte große Bereich ist die Angabe und Spezifizierung des Heilmittels bzw. der Heilmittel, wobei jetzt bis zu drei unterschiedliche vorrangige Heilmittel verordnet werden können.
Nach den ersten drei Schritten geht es mit dem Bereich Therapiefrequenz weiter. Heilmittelerbringer dürfen die Angabe zur Frequenz nur in Abstimmung mit dem Arzt ändern. Diese Änderung ist unter Angabe des Datums auf der Rückseite der Verordnung zu begründen und vom Heilmittelerbringer zu unterschreiben. Therapiebericht, Hausbesuch und dringlicher Behandlungsbedarf können hier zusätzlich bei Bedarf angekreuzt werden.
Auf der Rückseite folgt zuletzt im fünften Schritt die Empfangsbestätigung durch den Versicherten.

Weitere Informationen, anschauliche Videos und alles Wichtige auf einen Blick finden Sie auf der thevea Homepage mit der kostenfreien Anmeldung zum eVO-Check unter www.thevea.de 

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