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FEHLERTEUFEL

 

Dieses Gutachten liegt nun seit April 2021 vor. Das Bundesministerium für Gesundheit wird in einen ersten fachlichen Austausch mit den für den Vollzug des Heilpraktikergesetzes zuständigen Ländern treten, in einem weiteren Schritt werden dann die betroffenen Verbände in den Diskussionsprozess einbezogen. Das Bundesministerium für Gesundheit ist dabei bestrebt, einen transparenten Meinungsbildungsprozess zu strukturieren, in den alle betroffenen Kreise einbezogen werden. Als Download finden Sie den kompletten und über 300 Seiten starken Gutachtentext hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/publikationen/gesundheit/details.html?bmg%5Bpubid%5D=3590

 

In dem Gutachten wird auch der sektorale Heilpraktiker im Heilmittelbereich thematisiert. Im Heilmittelbereich wurde in der Vergangenheit die Erlaubnis zur Ausübung der Profession als sektoraler Heilpraktiker eher über eine einschlägige Rechtsprechung und weniger über Gesetze oder Landesverordnungen geregelt. Für die Ergotherapie hat das bisher bedeutet, dass das Vorgehen zu den Prüfungen in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich waren. Derzeit ist auch noch ein Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in Mannheim anhängig. Das aktuelle Gutachten spricht sich nicht gegen den sektoralen Heilpraktiker aus, betont aber, dass hier die Regelungen über die Berufsgesetze der einzelnen Berufe und nicht über eine Rechtsprechung erfolgen sollten. Zitat: „In den Berufsgesetzen der Gesundheitsfachberufe ist zu regeln, welche Kompetenzen für die  Erstdiagnosestellung  auf  ihrem  Sektor  vorhanden  sein  müssen  und  dass  z.B.  nur schulmedizinische   Methoden   angewendet   werden   dürfen.   Zugleich   sind   die   Felder eigenverantwortlicher   und   selbständiger   Tätigkeit   der   Gesundheitsfachberufe,   die ärztliche  Tätigkeit  substituieren,  von  denjenigen  abzugrenzen,  die  nur  nach  ärztlicher Delegation     ausgeübt     werden     dürfen. Eine     Tätigkeit     auf     dem     Gebiet     der Alternativheilkunde  sowie  der  Erwerb  einer  Heilpraktikererlaubnis  bezogen  auf  den eigenen Sektor sollte zukünftig ausgeschlossen werden.“

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