• Fehlerteufel

    Sie haben einen Fehler auf dieser Seite gefunden? Dann schicken Sie uns doch einfach eine Nachricht mit der Angabe, wo sich der Fehler versteckt hat. Der aktuelle Link dieser Seite wird automatisch mit übertragen.
    Ungültige Eingabe
    Ungültige Eingabe
    Bitte geben Sie Ihre Nachricht ein!
    Ungültige Eingabe
    Bitte beantworten Sie die Sicherheitsfrage

FEHLERTEUFEL

 
Die GMK stellt fest: Eine tägliche Testung vollständig immunisierter Beschäftigter führt zu unzumutbaren Belastungen der durch die Pandemie ohnehin schon belasteten Bereiche. Die Testkapazitäten sind nur begrenzt verfügbar und insbesondere sind auch die Laborkapazitäten durch die hohen Inzidenzen in zahlreichen Ländern bereits ausgeschöpft. Zudem senkt eine Gleichstellung von immunisierten und nicht immunisierten Personen bei der Testpflicht die Motivation zur Impfung – gerade in diesen hochsensiblen Bereichen.

  1. Die GMK fordert den Bundesgesetzgeber auf, umgehend klarzustellen, dass für die immunisierten Beschäftigten in den in § 28b Absatz 2 IfSG genannten Einrichtungen eine Testung von zwei Mal wöchentlich mittels einem vom Arbeitgeber bereitgestellten Antigen-Schnelltest in Eigenanwendung ausreichend ist.
    Zudem fordert die GMK den Bundesgesetzgeber umgehend zu einer entsprechen Korrektur der gesetzlichen Regelung auf.
    Die Gesundheitsministerinnen und -minister, Senatorinnen und Senatoren für Gesundheit der Länder sind sich einig, dass bis dahin die Regelungen in §28b Absatz 2 im vorgenannten Sinne für Immunisierte nicht angewendet werden. Dies gilt auch für das Aussetzen von Dokumentations- und Berichtspflichten.
  2. Die Bundesregierung wird aufgefordert, die TestV dahingehend anzupassen, dass eine vollständige Refinanzierung aller sich aus § 28b Absatz 2 ergebenden Testpflichten verbunden ist.

Für die Beschäftigten in den Praxen bedeutet das:

  • für Geimpfte und Genesene ist vorläufig die Testung 2x/Woche ausreichend!
  • dafür können die Testungen im Betrieb genutzt werden, die der Arbeitgeber weiterhin 2x/Woche zur Verfügung stellen muss
  • die Verpflichtung zur Dokumentation und Berichtsabgabe an die Gesundheitsbehörden ist ausgesetzt
  • für nichtgeimpfte bzw. nicht-genesene Beschäftigte gilt der tägliche Testnachweis, hier ist eine Selbsttestung ohne Aufsicht nicht ausreichend

Das gilt ab sofort und in allen Bundesländern.

Aufgrund von häufigen Fragen zu den Angehörigen bzw. Begleitpersonen von Klient:innen:
In den Verordnungen ist von „Besuchern“ die Rede. Klient:innen von medizinischen Leistungen sind natürlich zunächst einmal keine Besucher.
Sind Angehörige oder Betreuer mit in der Therapieeinheit, so sind dies "erweiterte Klient:innen", da sie in die Therapie einbezogen und deshalb auch wie die Klient:innen behandelt werden.
Sind Angehörige oder Betreuer nur Begleitung (um zum Beispiel die gehbehinderte Person zu stützen), bleiben diese bestenfalls vor der Praxis-Tür und sind damit weder erweiterte Klient:innen noch Besucher.
Außerdem gilt bereits seit Beginn der Pandemie eine Minimierung der (unnötig) in der Praxis sich befindenden oder wartenden Menschen. Sorgen möglichst Sie dafür, dass Sie keine „Besucher“ haben.

 

Teilen