Die DVE-Umfragen

Jetzt an der Umfrage teilnehmen!

Angestellt  Selbstständig

 

  • Fehlerteufel

    Sie haben einen Fehler auf dieser Seite gefunden? Dann schicken Sie uns doch einfach eine Nachricht mit der Angabe, wo sich der Fehler versteckt hat. Der aktuelle Link dieser Seite wird automatisch mit übertragen.
    Ungültige Eingabe
    Ungültige Eingabe
    Bitte geben Sie Ihre Nachricht ein!
    Ungültige Eingabe
    Bitte beantworten Sie die Sicherheitsfrage

FEHLERTEUFEL

 
Die neuen Preise müssen dringend pünktlich zum 01.01.2023 in Kraft treten, auch falls vorher ein Schiedsverfahren durchlaufen wird. Daher hat der DVE bereits – und damit sehr frühzeitig – die Preisliste 2022 (gültig bis zum 31.12.2022) gekündigt und vom GKV-Spitzenverband Verhandlungstermine für eine Vergütungserhöhung gefordert. Die Kündigung wurde mittlerweile vom GKV-Spitzenverband bestätigt, nun fehlt noch die Kündigung seitens des BED. Erst wenn beide Verbände gekündigt haben, können die Gespräche starten. Eine Verhandlung ist der einzige Weg zu neuen Preisen – und dies ist eine gesetzliche Aufgabe, die von allen als maßgeblich anerkannten Verbänden wahrgenommen werden muss.

Seit Anfang 2022 haben wir den neuen bundesweiten Vertrag Ergotherapie und die neuen Preise, auf die in den Ergotherapie-Praxen über anderthalb Jahre gewartet wurde. Die völlig unzureichende Vergütungserhöhung von 5,85 % wurde per Schiedsspruch durch die Schiedsstelle festgelegt. Die 11,7 % von Januar bis September als Ausgleich für die lange Laufzeit des Schiedsverfahrens sind hier nur ein kleines Trostpflaster angesichts der aktuell gestiegenen Energie- und Betriebskosten in den Praxen.

Auch die Diskussionen in der Gesundheitspolitik rund um die leeren „Kassen der Kassen“ und evtl. durch die Regierung einzuleitende Sparmaßnahmen auch im Heilmittelbereich lassen nur eine Schlussfolgerung zu: jede Verzögerung bei der nächsten Vergütungserhöhung trifft die Praxen unmittelbar in ihrer wirtschaftlichen Existenz!