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FEHLERTEUFEL

 

Nach dem Konsultationsverfahren zur Vorbereitung des Referentenentwurfs über die Berufe in der Physiotherapie im Jahr 2021 hat das zuständige Referat im Bundesministerium für Gesundheit nun eine ergänzende Befragung zu einem Konzeptentwurf über die zukünftige Ausgestaltung der Berufe in der Physiotherapie gestartet.

 

Die Physiotherapieverbände IFK, PHYSIO-DEUTSCHLAND und VPT werden mit Unterstützung des VLL (Verband der Leitenden Lehrkräfte) sowie des HVG (Hochschulverbund Gesundheitsfachberufe) den Fragenkatalog gemeinsam im Fachausschuss Physiotherapie des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände (SHV) bearbeiten und beim Bundesministerium für Gesundheit einreichen.

Hochschulische Ausbildung als Antwort für die Zukunft
Die Modernisierung der Ausbildungen hin zu einem Studium in der Physiotherapie ist die dringende und richtige Antwort auf die wachsenden Anforderungen bei der therapeutischen Versorgung der Patientinnen und Patienten. Voraussetzung für eine zukunftssichere und bedarfsorientierte Physiotherapie ist eine Novellierung der Berufsgesetze sowie eine Vereinbarung mit den Ländern über den Ausbau entsprechender Studienkapazitäten. Aus Sicht des SHV gilt das für die Therapieberufe der Ergotherapie und Logopädie in gleichem Maße.

Im Bereich der Logopädie/Sprachtherapie setzt sich der Arbeitskreis Berufsgesetz seit Jahren für eine zeitnahe primärqualifizierende hochschulische Ausbildung als Standard für alle im Bereich der Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie Tätigen ein.

Das gemeinsame Ziel der Verbände ist klar: Sie fordern eine grundständige hochschulische Ausbildung mit hohem Praxisanteil für alle angehenden Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten und sehen dafür eine Übergangsphase von zehn bis 15 Jahren. In diesem Zeitraum können von den Bundesländern ausreichend Kapazitäten an den Hochschulen geschaffen werden. Einen Vorschlag für die Realisierung des erforderlichen Transformationsprozesses haben die drei Physiotherapieverbände IFK, PHYSIO-DEUTSCHLAND und VPT gemeinsam mit dem VLL und dem HVG im Ministerium bereits im Konsultationsverfahren im vergangenen Jahr eingereicht.

Gemeinsam mehr erreichen
Die physiotherapeutischen Verbände und der DVE sind engagierte Mitglieder im Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen. Gemeinsam fordern sie eine nachhaltige und zukunftsfeste hochschulische Ausbildung für die Therapieberufe Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie und klären in Politik, den Berufsgruppen und der allgemeinen Öffentlichkeit kontinuierlich über die Vorteile und den Nutzen einer hochschulischen Ausbildung für die Versorgung der Patientinnen und Patienten auf. Erst wenn es neue Berufsgesetze gibt und die Infrastruktur für die Umsetzung vorangebracht wird, ist die Zukunft der Therapieberufe gesichert, zum Wohle der Patientinnen und Patienten.