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FEHLERTEUFEL

 

Mit äußerstem Einsatz hat der DVE mittlerweile eine Vielzahl von Preisverhandlungen erfolgreich abgeschlossen. Durch die im letzten Jahr erreichte Gesetzesänderung werden im Jahr 2016 in vielen Bundesländern, vor allem im Osten, die Preise für die ambulanten ergotherapeutischen Behandlungen in einem ersten großen Schritt in Richtung des jeweils höchsten Preises nach oben angepasst. Da die erstmals zu ermittelnden sog. Preisunter­grenzen Anfang Juni durch den GKV-Spitzenverband bekanntgegeben wurden, kam es erst danach zu den lang erwarteten Abschlüssen.

Bereits im Frühjahr konnten mit fast allen Krankenkassen der westlichen, aber auch bereits mit den BKKen der östlichen Bundesländer, umfassende Preiserhöhungen erreicht werden, hierüber wurde bereits berichtet. Ab 01.07. wurde nun ein Verhandlungsmarathon zu Ende gebracht. Mit folgenden Krankenkassen konnte der DVE Preiserhöhungen zwischen 5 und 20% je nach Position vereinbaren:

AOK Nordost, PLUS und Sachsen-Anhalt, IKK Nord, classic, gesund plus und Brandenburg sowie Knappschaft Regionaldirektion Nord. Die Vereinbarungen mit den Knappschaften Chemnitz und Cottbus stehen kurz vor dem Abschluss.

Alle DVE-Mitglieder mit eigener Praxis, die von den Abschlüssen profitieren, wurden bereits oder werden über die Ergebnisse direkt informiert. Offen sind für die nächsten Wochen nur noch die Verhandlungen mit der AOK in Baden-Württemberg, mit den Krankenkassen von Rheinland-Pfalz und Saarland sowie mit dem vdek für die Ersatzkassen. Gleichzeitig hat die Bundesverhandlungskommission des DVE begonnen, mit den Krankenkassen die neue Rahmenempfehlung Ergotherapie sukzessive in die Verträge einzuarbeiten, so bereits geschehen mit der LKK und in Bayern.

Intensiv arbeitet der DVE mit dem Spitzenverband der Heilmittelverbände nun daran, in den Beratungen des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes die Rahmenbedingungen für die Kassenverhandlungen der nächsten Jahre deutlich zu verbessern, u.a. durch die Aussetzung der Bindung an die Grundlohnsumme.