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FEHLERTEUFEL

 

Die Abteilung für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung der Theodor Fliedner Stiftung konnte an Hand einer Studie zeigen, dass die psychischen Symptome vieler Patienten überaus häufig auf traumatische Erlebnisse zurückgehen. Das stellt besondere Anforderungen an Diagnose und Therapie im klinischen Alltag. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitung „Trauma & Gewalt“ veröffentlicht.

„Die Seele des Menschen ist ein sensibles Konstrukt“, weiß Dr. Claudia Gärtner, Leiterin der Abteilung für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung in der Theodor Fliedner Stiftung. Traumatische Erlebnisse, sei es aus frühster Kindheit, dem Heranwachsen oder im Erwachsenenalter, können sich vielfältig niederschlagen und bemerkbar machen. Die Folgen reichen von Depressionen, Angst- oder Persönlichkeitsstörungen bis zu körperlichen Erkrankungen, chronischen Schmerzen oder Asthma. So unterschiedlich die Symptome sind, so vielfältig ist auch die Bandbreite an traumatischen Ursachen. „Häufig haben wir es mit sogenannten komplexen Traumafolgestörungen zu tun, die aber in den gängigen Diagnosemanualen, wie sie im klinischen Alltag verwendet werden, nicht abgebildet sind“, betont Dr. Claudia Gärtner. „Patienten bleiben dadurch diagnostisch namenlos und heimatlos.“

Weitere Informationen zu den Hintergründen und der Veranstaltung finden Sie hier: https://idw-online.de/de/news657204