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FEHLERTEUFEL

 

Im Rahmen der Forschungsarbeit des interdisziplinären Verbundes „Sozioökonomische Berichterstattung“ (soeb) wurde das Working-Paper „Teilhabelücke im Grundsicherungsbezug besteht, vermindert sich aber seit 2008“ veröffentlicht.


Im Vergleich der sozialen Teilhabe von Personen in Grundsicherung (SGB II bzw. „Hartz 4“) mit anderen gesellschaftlichen Gruppen zeigt sich, dass zwischen Beziehenden und Nicht-Beziehenden von Leistungen im Sinne des SGB II eine signifikante Teilhabelücke besteht. Die Lücke betrifft insbesondere den Lebensstandard und das subjektive Teilhabeempfinden, aber auch das gesundheitliche Wohlbefinden und die sozialen Beziehungen. Es lässt sich jedoch in jüngster Zeit keine Zuspitzung der Ungleichheit beobachten; insbesondere die von Grundsicherungsbeziehenden subjektiv wahrgenommene Teilhabe wird zwischen 2008 und 2014 – inmitten der europäischen Finanz- und Wirtschaftskrise – überraschend besser. Zur Erklärung dieser auf Umfragedaten (PASS, BA/IAB) basierenden Ergebnisse wird im Working Paper in erster Linie auf psychologische Effekte verwiesen.

Das Paper kann hier kostenlos heruntergeladen werden: http://www.soeb.de/veroeffentlichungen/literatur/