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FEHLERTEUFEL

 

Welche Bedeutung die einzelnen Bestandteile der Nahrung für die Knochengesundheit haben, wurde in Vergangenheit leider häufig noch ergebnislos beforscht. Die suboptimale Zufuhr einzelner Nährstoffe beispielsweise, tritt für gewöhnlich nicht für sich isoliert auf, sondern spiegelt ein schlechtes Ernährungsverhalten wieder. Ein Forscherteam um den Internisten Dr. Bernhard Haring des Universitätsklinikum Würzburg (UKW) untersuchte jetzt erstmals eine Ernährungsweise im Zusammenhang auf Knochenbrüche. <xml></xml>

Bernhard Haring und sein Team untersuchten in einer großen retrospektiven Studie, ob eine mediterrane Ernährungsweise im Gegensatz zu anderen Diäten (z.B.: DASH) Einfluss auf das Vorkommen von Knochenbrüche bei Frauen nach der Menopause hat oder nicht. Die Forscher werteten dazu Daten von mehr als 90.000 Frauen nach der Menopause aus, die in aus 40 medizinischen Zentren der USA rund fünfzehn Jahre lang beobachtet wurden.

Entgegen der landläufigen Vermutung über den Zusammenhang zwischen Ernährungsverhalten und Knochenbrüchen konnten die Wissenschaftler nach ihrer Datenanalyse keinen signifikanten Zusammenhang zwischen einem gesundem Ernährungsstil und dem Knochenbruchrisiko feststellen. Ein durchaus überraschendes Ergebnis, so Studienleiter Bernhard Haring: „Eine geringe Risikoreduktion findet einzig dann statt, wenn an mediterraner Kost festgehalten wird, insbesondere eine Reduktion von Hüftfrakturen.“

Weitere Informationen finden Sie hier: https://idw-online.de/de/news653915