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FEHLERTEUFEL

 

Der Verband der Ersatzkassen (vdek), Vertragspartner des DVE, hat sich mit den durch das Hochwasser entstandenen Problemen in der Heilmittelversorgung beschäftigt und patientengerechte Lösungen gefunden. Der vdek teilt dem DVE mit, dass das Hochwasser und seine Folgen in den betroffenen Regionen auch die Therapeuten in ihren Praxen vor besondere Herausforderungen stellt, die die Behandlungskontinuität der Versicherten gefährden können. Dem Rechnung tragend haben sich die Ersatzkassen, wie bereits bei der Hochwasserkatastrophe 2013, dafür ausgesprochen, die Überprüfung der Abgabe von Heilmitteln auf deren Vertragskonformität pragmatisch zu handhaben. Konkret bedeutet dies im Wortlaut:

  • Vom Hochwasser betroffene Praxen haben die Möglichkeit, im Einvernehmen mit dem Patienten die Behandlung an einem anderen geeigneten Ort als der zuge­lassenen Praxis zu erbringen und abzurechnen. Die Übergangsregelung ist zunächst befristet für Behandlungen bis zum 31.07.2016. Der Leistungserbringer vermerkt dies in der jeweiligen Zeile der Empfangsbestätigung auf der Rückseite der Verordnung neben der Leistungsbeschreibung mit dem Stichwort „Hochwasser“ bzw. mit dem -Kürzel „HW“.
  • Neben den Leistungserbringern können auch vom Hochwasser betroffene Patienten gezwungen sein, die Behandlungsserie für mehr als 14 Tage zu unterbrechen. Wir haben bisher schon in unserem Rahmenvertrag eine Regelung, die ein Abweichen von dieser Frist in therapeutisch begründeten Fällen, Krankheit oder Urlaub er­möglicht. Als weiterer Ausnahmetatbestand akzeptierten die Ersatzkassen über­gangsweise für Behandlungen bis zum 31.07.2016 die Angabe „Hochwasser“ bzw. das Kürzel „HW“ unter Hinzufügung des Datums und des Handzeichens durch den zugelassenen Leistungserbringer auf der Verordnung.