1. Sie haben einen Fehler auf dieser Seite gefunden? Dann schicken Sie uns doch einfach eine Nachricht mit der Angabe, wo sich der Fehler versteckt hat. Der aktuelle Link dieser Seite wird automatisch mit übertragen.
    2. Name: Ungültige Eingabe
    3. Email: Ungültige Eingabe
    4. Bitte geben Sie Ihre Nachricht ein!
    5. Ungültige Eingabe

FEHLERTEUFEL

 

Vermehrt erhielten wir von Mitgliedern die Rückmeldung, dass die AOK Plus Verordnungen absetzt, bei denen die Leitsymptomatik nicht wortgetreu aus dem Heilmittelkatalog formuliert wurde, oder ganz fehlte.

Auf Intervention des DVE prüft die AOK plus nun die Angaben zur Leitsymptomatik differenzierter. Sie hat uns bestätigt, dass - so hat es der DVE gefordert - die Leitsymptomatik durch die Aufführung von Therapiezielen bzw. durch die Darstellung der funktionellen/strukturellen Schädigung ersetzt werden kann. Absetzungen sollten diesbezüglich somit der Vergangenheit angehören, da die AOK Plus hausintern die entsprechenden Mitarbeiter informierte. Zudem nimmt die AOK zunächst telefonisch Kontakt mit den Praxen auf, die Verordnungen ohne Leitsymptomatik einreichen, und klärt sie auf.

Unstrittig bleibt aber weiterhin, dass die Leitsymptomatik, sei es nun wortgetreu aus dem Heilmittelkatalog, aufgrund eines formulierten Therapieziels oder der funktionellen/Strukturellen Schädigung, auf der Verordnung aufgeführt sein muss. Denn erst die Definition der Leitsymptomatik macht deutlich, bei welcher Diagnose die Auswahl des Heilmittels medizinisch zweckmäßig und wirtschaftlich ist. (sb/yg)