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FEHLERTEUFEL

 
Die Einführung der neuen zertifizierten Verwaltungssoftware für Arztpraxen hat flächendeckend zu erheblichen Problemen bei der Ausstellung von Heilmittel-Verordnungen geführt.
Offenbar liegen Programmierungsfehler vor. Zum Beispiel meldeten uns Mitglieder, dass zwar Diagnose und funktionelle/strukturelle Schädigung hinterlegt sind, aber die Leitsymptomatik komplett fehlt. Oder die Software kennt nur konkrete Frequenzen, aber die Eingabe von „ 1-2“ ist nicht mehr möglich.
Nur zwei von vielen Problemen, die uns gemeldet werden. Häufig verlassen sich die Ärzte auf die Software und gehen davon aus, dass die Heilmittel-Richtlinie dahingehend geändert wurde und weigern sich die Verordnungen zu korrigieren oder zu ergänzen.
Erschwerend kommt das gleichzeitige In-Krafttreten der Listen der besonderen Verordnungsbedarfe und des langfristigen Heilmittelbedarfs hinzu. Die Bestimmung der Listen wird verwechselt oder aber die Ärzte vermuten fälschlicherweise, dass nur noch die gelisteten Diagnosen für Ergotherapie verordnungsfähig sind.

Eine erhebliche Belastung für unsere niedergelassenen Mitglieder. Wir raten dazu, auf die Informationen auf den Homepages der kassenärztlichen Vereinigungen zu verweisen. Der DVE wird sich mit der kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) in Verbindung setzen. Wir sehen hier die Notwendigkeit, dass die KBV ihre ärztlichen Mitglieder umfassend informiert und gleichzeitig die fehlerhafte Software umgehend nachbessern lässt.
(Wer selbst die jeweilige KV im Bundesland über fehlerhafte Software informieren möchte, findet hier die jeweiligen Ansprechpartner:
http://www.kbv.de/html/7558.php )