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FEHLERTEUFEL

 

Das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) nimmt immer konkretere Formen an. Am 16. Oktober fand nun die Anhörung des Bundestagsgesundheitsausschusses statt. Dr. Björn Pfadenhauer, IFK-Geschäftsführer, vertrat dort den Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV).

Dauerhafte Ein- und Durchschlafprobleme sind mehr als nur lästig: sie mindern die Leistungsfähigkeit und können schwerwiegende gesundheitliche Beschwerden nach sich ziehen. „Nicht jeder mag Schlafmittel nehmen. Das wird schnell zur Gewohnheit und löst vor allem nicht die Ursachen“, stellt die Ergotherapeutin Barbara Droth fest. Sie findet lieber die Gründe für die gestörte Nachtruhe heraus. An der Akademie des DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) gibt sie ihr Wissen zum Thema „Schlaf“ ebenso weiter wie Arbeitsmaterialien und Assessments, die sie dazu entwickelt hat.

Die Glückwünsche kommen schon jetzt von vielen Seiten. Denn im Oktober 2019 feiert der DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) sein 65-jähriges Bestehen. „Ich bedanke mich bei allen und an erster Stelle bei allen Mitgliedern unseres Verbands“, äußert sich der DVE-Vorsitzende Andreas Pfeiffer zu diesem Anlass. Und schaut voll Stolz auf die Erfolge, die der Verband erreicht hat. Die führt er auf den engagierten Einsatz der Verbandsmitglieder zurück. Und darauf, dass sich die Berufsgruppe der Ergotherapeuten immer wieder erneuert, ja neu erfindet. Als äußeres Zeichen dieser fortwährenden Verjüngungskur erscheint der DVE zu seinem persönlichen Feiertag mit neuem Logo, neuem Slogan und mehr.

Mathematik ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Ergotherapeuten wie Andrea Hassel vom DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e. V.) wissen jedoch: „Jedes Kind kann rechnen lernen“. Im spielerischen Umgang mit Mengen und Zahlen befähigen sie Kinder, den Transfer vom Spielen, einer für sie alltäglichen Aktivität, in abstraktes Rechnen zu bewerkstelligen. Und beherzigen dabei auch Erkenntnisse wie etwa die des Hirnforschers Manfred Spitzer, der sagt, dass der Mensch zum Lernen geboren ist. Und zeigt, wie die Bedingungen für erfolgreiches Lernen aussehen.

Das Gesundheitssystem ist überlastet, Patienten müssen immer länger auf einen Arzttermin warten. Was wäre da naheliegender als die Möglichkeit zu schaffen, dass Patienten mit bestimmten Beschwerden direkt einen Therapeuten aufsuchen dürfen? Dass sie also keine ärztliche Verordnung bräuchten, um eine Heilmitteltherapie zu erhalten. Der Direktzugang würde nicht nur Wartezeiten verkürzen, sondern das Gesundheitssystem auch finanziell entlasten – bei mindestens ebenso guten therapeutischen Ergebnissen.

Die Gesellschaft wird immer liberaler und freizügiger, Sexualität nimmt – etwa in den Medien – einen zunehmend größeren Raum ein. Dennoch ist Sex ein sehr persönliches, für einige sogar ein Tabu-Thema, über das sie nicht sprechen mögen oder können. Selbst dann nicht, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen in ihrer sexuellen Aktivität beeinträchtigt sind. Der DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) erklärt, dass es dabei unter anderem um Menschen im Rollstuhl geht. Oder um diejenigen, die aufgrund einer psychischen oder altersbedingten Erkrankung gar keinen oder weniger Sex haben, als sie gerne hätten.

Der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) begrüßt den Kabinettsentwurf zum Digitale Versorgung-Gesetz (DVG), den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgelegt hat.

Die Novellierung der therapeutischen Berufsgesetze steht auf der Agenda der Politik. Das begrüßt der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) ausdrücklich und fordert die vollständige Akademisierung der Berufsausbildung.

Heilmittelerbringer gehören zu den Berufsgruppen in Deutschland, die am schlechtesten vergütet werden. Die Folgen dessen sind schon jetzt deutlich zu erkennen: Der Fachkräftemangel ist überall präsent, Patienten müssen immer länger auf freie Termine warten. Denn die geringe Vergütung macht es gerade für junge Leute unattraktiv, Ergotherapeut, Physiotherapeut, Podologe oder Masseur und medizinischer Bademeister zu werden.

Die DSG, Deutsche Schlaganfallgesellschaft, bescheinigt Deutschland eine qualitativ hochwertige Versorgung von Patienten mit einem Schlaganfall, was unter anderem den deutschlandweit angesiedelten Stroke Units zuzuschreiben ist. Zu den interdisziplinär aufgestellten Teams dieser Spezialeinheiten gehören Ergotherapeuten, die vom ersten Moment an dabei sind und ebenso bei der Nachsorge eine wichtige Rolle spielen. „Die Nachsorge ist bei einem Schlaganfall entscheidend dafür, wie gut Betroffene in ihrem Alltag und mit ihrem Leben zurechtkommen“, betont Tanja Benecke, Ergotherapeutin im DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e. V.). Sie legt dar, wodurch sich die ergotherapeutische Herangehensweise bei einem Neglect, der nach einem Schlaganfall auftreten kann, auszeichnet.

Im letzten Kita-Jahr werden die Kinder spielerisch immer stärker an die für die Schule benötigten Fähigkeiten herangeführt. Doch gelingt das nicht bei allen gleichermaßen gut. „Ergotherapeuten sehen in ihren Praxen Kita-Kinder mit grob- und feinmotorischen oder anderen Entwicklungsverzögerungen. Und immer mehr Kinder, die – auch im weitesten Sinne – mit dem Thema Aufmerksamkeit zu kämpfen haben“, berichtet Kristina Eggert im Kampe, Ergotherapeutin im DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.).

Gefühlt nimmt die Zahl Jugendlicher und Studierender zu, die ‚keinen Plan‘ haben. „Ja, das Thema taucht immer wieder auf: Jugendliche, die die Schule verweigern oder keine Vorstellung von ihrer Zukunft haben. Oder Studierende, die keinen Anfang finden, wenn eine große Arbeit ansteht oder es nicht mehr schaffen, zur Uni zu gehen“, bestätigt Hans-Jürgen Haak, Referent an der Akademie des DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.), seine Erfahrungen im Rahmen der Jugend- und Familienberatung. Er äußert sich dazu, wie Ergotherapeuten mit Betroffenen arbeiten, damit diesen eine nachhaltige Verhaltensänderung ebenso gelingt wie eine stabile Eigenmotivation.

In Deutschland gibt es rund 1,8 Millionen Menschen, die unter dem sogenannten Messie-Syndrom leiden. „Das ist eine grobe Schätzung. Das sind diejenigen, die in Helfernetzwerken oder aus anderen Gründen auftauchen. Die Dunkelziffer ist sicher höher“, sagt Karoline Stiebler, Ergotherapeutin im DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) und erklärt: „Das Thema ist schambehaftet wie kaum ein anderes.“ Dafür gibt es keinen Grund, denn diese Menschen sind nicht einfach extrem unordentlich. Sie leiden unter einer Organisations-Defizit-Störung. Es sind bestimmte Erlebnisse oder gestörte soziale Funktionen, die dazu führen, dass aus fehlender Ordnung Chaos wird.

Die Themen ‚Digitalisierung‘ und ‚Industrie 4.0‘ sind in den meisten Unternehmen omnipräsent. Und in Fabriken unübersehbar: Neben Robotern hinter Schutzzäunen halten dort vermehrt auch mensch-kooperierende Roboter Einzug. „Diese Entwicklung verändert den Alltag und es ist wichtig, die in der Fabrik arbeitenden Menschen schon früh in den Transformationsprozess einzubinden“, sagt Ulrike Noormann, Ergotherapeutin im DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.). Und erklärt, wie sie ihre Arbeit gestaltet, um Gesundheit, Sinnhaftigkeit und Zufriedenheit am Arbeitsplatz in der Fabrikhalle zu unterstützen.

Welche Kommune hat sie nicht, die Viertel mit besonderem Förderbedarf? Hier machen sich die Folgen sozialer Ungleichheit, internationaler Migrationsprozesse und der demografische Wandel am meisten bemerkbar und beeinträchtigen das Leben dieser Menschen. Doch so soll es nicht sein: Im Grundgesetz ist die Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit und sozialer Sicherheit verankert. „Um dem nachzukommen, konzipieren Kommunen Programme zur Stadtteilentwicklung und initiieren Projekte, um eine vielfältige, humane Lebenswelt entstehen zu lassen,“, erklärt Dr. Sandra Schiller, die sich gemeinsam mit der Ergotherapeutin Monika Mayer im DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) engagiert. Sie verdeutlicht, dass mit den richtigen Mitteln ein besseres Klima geschaffen werden kann – ein sowohl aus gesellschaftlicher als auch aus politischer und wirtschaftlicher Hinsicht erstrebenswerter Zustand, der letztlich auch für mehr Sicherheit für alle sorgt.

Ein gutes, gesundes Leben führen – wer will das nicht? Krankenkassen bieten zu diesem Zweck Präventionsangebote an, um bestimmten Krankheiten vorzubeugen. Gabriele Woick, Ergotherapeutin im DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e. V.), vertritt einen anderen Ansatz: Sie hat das Reflexionsinstrument ‚Lebe Dein Leben gut‘ ausgearbeitet und sagt: „Ich lenke den Blick der Menschen auf das, was ihr tägliches Leben ausmacht und damit einen Einfluss auf ihre Gesundheit hat.“ Immer mehr entsprechend fortgebildete Ergotherapeuten bieten interessierten Einzelpersonen, Gruppen oder Unternehmen diese Form von Reflexionsstunden an.

Wachkoma hört sich für viele nach Hoffnungslosigkeit, nach Einbahnstraße an. Das sieht Anne-Mareike Göbel, Ergotherapeutin im DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e. V.), anders: „Es fallen jährlich etwa drei- bis viertausend Menschen ins Wachkoma, wovon statistisch betrachtet nur etwa 10% dauerhaft in diesem Zustand bleiben werden. Das ist eine sehr positive Prognose.“ Sie und ihre Berufskollegen sind maßgeblich daran beteiligt, die Kommunikation mit Menschen im Wachkoma herbeizuführen, dadurch eine Brücke zur Außenwelt zu schlagen und sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten in Alltagshandlungen einzubinden, also handlungsfähig zu machen. Das erhöht die Chancen dieser Menschen, das Wachkoma zu verlassen.

Erfreulicherweise leben immer mehr alte Menschen länger in den eigenen vier Wänden. „Was sich zunächst wie der Idealzustand anhört, kann für Menschen mit Demenz mitunter in heiklen Situationen münden. Oder die pflegenden Angehörigen stark belasten.“, weiß die Ergotherapeutin Ann-Kathrin Blank, DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e. V.). Die Erfahrung zeigt, dass Menschen, die bereits ab einem sehr frühen Stadium der Demenz professionelle Beratung und Unterstützung durch Ergotherapeuten erhalten, im Alltag besser zurechtkommen.

An diesem Donnerstag diskutieren Therapeuten aller Heilmittelberufe mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und weiteren Akteuren der Gesundheitspolitik über Verbesserungen in der Heilmittelversorgung!

Auf der Konferenz der Berufsverbände, Berufsfachschulverbände und des Hochschulverbunds Gesundheitsfachberufe zur Zukunft der Ausbildung in Hannover wurde die Offenheit für die Akademisierung der Therapieberufe (Ergotherapie, Logopädie/Sprachtherapie, Physiotherapie) im Eckpunktepapier „Sicherung und Weiterentwicklung der Heilmittelversorgung“ des Bundesgesundheitsministers begrüßt und das folgende Schreiben an den Minister verabschiedet: