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FEHLERTEUFEL

 

Das Coronavirus hat den Alltag der Menschen komplett ausgehebelt. Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, die sich auf den Alltag ihrer Patienten und Klienten fokussieren, können in der aktuellen Situation sowohl für Einzelne als auch auf der Ebene der Gesellschaft Verbesserungen herbeiführen. Stefanie Völler, Ergotherapeutin im DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.), erklärt das so: „In der Ergotherapie geht es darum, die Menschen so zu befähigen, dass sie eine gesundheitliche, persönliche oder wie auch immer geartete Krise bewältigen, ihren Alltag sinnvoll gestalten und sich positiv entwickeln.“ Die Ergotherapeutin veranschaulicht, wie sie und ihre Berufskolleginnen und -kollegen gemeinsam mit den Betroffenen – im ‚shared decision‘ Prozess– eine Lösung erarbeiten und welche Rolle die Fähigkeiten, Ressourcen und Bedürfnisse des Einzelnen spielen.

Den ersten Entwurf des Patientendaten-Schutzgesetzes (PDSG) hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor einigen Wochen vorgelegt. Nun luden Vertreter des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) ausgewählte Experten zu einer nicht-öffentlichen Anhörung, um den Gesetzesentwurf zu diskutieren. Die Heilmittelerbringer vertrat dabei Ute Repschläger, Vorstandsvorsitzende des Spitzenverbands der Heilmittelverbände (SHV).

Fast jeder Erwachsene trinkt Alkohol. Etwa 12% der Menschen in Deutschland trinken sogar so viel, dass sie ihre Gesundheit gefährden und rund 1,8 Millionen gelten als abhängig. So die aktuellen Zahlen des Bundesministeriums für Gesundheit. „Nicht jeder, aber viele sind suchtgefährdet“, sagt Dr. Sabine Ladner-Merz. Das erklärt, warum die Zahl von Menschen mit einer Alkoholabhängigkeit so hoch ist. Sie hat sich mit der Frage auseinandergesetzt, wie diesen Menschen besser geholfen werden kann, ihre häufig geminderten kognitiven Fähigkeiten zurückzuerlangen. Eine von ihr durchgeführte Studie belegt den positiven Einfluss ergotherapeutischer Interventionen in diesem Zusammenhang.

Soziale Kompetenzen wie Empathie, Toleranz, Teamfähigkeit, Umgang mit Konflikten oder Kommunikationsfähigkeit beeinflussen Erfolg oder Misserfolg und prägen das menschliche Miteinander. Schon im Kindesalter. „‘Freunde finden!‘ ist der meist genannte Wunsch von Kindern, die wegen sozialer Schwierigkeiten zur Ergotherapie kommen“, sagt die Ergotherapeutin Berit Menke, DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.). Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Verhalten lassen sich durch eine ergotherapeutische Intervention verbessern oder beheben.

DVE steht für flächendeckende Schulgeldfreiheit

Das Ziel einer jeden gesundheitlichen Intervention ist, erkrankten Menschen so schnell und effektiv als möglich zu einer Verbesserung ihrer seelischen und körperlichen Situation zu verhelfen. Welchen Anteil Ergotherapeuten daran haben, erklärt Ralf Lehnguth, Referent der Akademie des DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.). Er sagt: „Viele Faktoren beeinflussen den Heilungsverlauf. Daher ist es wichtig, sowohl einen 360°-Blick auf das jeweilige Individuum als auch auf den gesamten Behandlungsprozess zu bekommen.“

Die Bandbreite von Behinderungen ist groß. Was viele jedoch nicht wissen oder bedenken: Die meisten Babys, die mit einer geistigen Behinderung auf die Welt kommen, hätten gesund sein können. Sie leiden an FASD. „FASD ist keine Erkrankung; unter dem Begriff FASD, fetale Alkoholspektrumstörung, sind die Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft zusammengefasst“, erklärt Kirsten Kramer, Ergotherapeutin im DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.). Sie wünscht sich mehr Aufklärung. Alle Frauen sollen wissen: Jeder Tropfen Alkohol kann dem Ungeborenen schaden.

BMG lässt u.a. die autonome Ausübung der Heilkunde auch durch die Therapieberufe rechtlich prüfen

Länder mit und ohne – Deutscher Verband der Ergotherapeuten steht für flächendeckende Schulgeldfreiheit

Gewalt hat viele Gesichter. Sie kann sich auf körperlicher oder psychischer Ebene abspielen und Folgen wie ein Trauma nach sich ziehen. „Es sind nicht nur Menschen aus Kriegsgebieten oder Kriegszeiten, sondern ebenso Erwachsene und Kinder die hier in unserer Gesellschaft leben und in ihrem Alltag Traumatisches erleben oder sehen“, sagt Traumaexpertin Christine Spevak, DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.). Die Ergotherapeutin hat unter anderem gemeinsam mit ihrem Kollegen Andreas Pfeiffer das ergotherapeutische Programm ‚Posttraumatische Belastungsstörungen‘ ins Deutsche übersetzt.

Berufsverband DVE unterstützt Interessierte

Die Welt ist so komplex wie nie zuvor. Das hat viele Folgen, unter anderem eine äußerst große Auswahl an Berufen. Haben Jugendliche ihre Neigungen und Talente erkannt und eine für sie passende Berufswahl getroffen, geht das Suchen erst richtig los. Denn Bildung ist Ländersache und damit alles andere als einheitlich. Damit sich diejenigen, die sich für den facettenreichen Beruf ‚Ergotherapeut‘ interessieren leichter zurechtfinden, erklärt der DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.), was zu beachten ist.

Das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) nimmt immer konkretere Formen an. Am 16. Oktober fand nun die Anhörung des Bundestagsgesundheitsausschusses statt. Dr. Björn Pfadenhauer, IFK-Geschäftsführer, vertrat dort den Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV).

Dauerhafte Ein- und Durchschlafprobleme sind mehr als nur lästig: sie mindern die Leistungsfähigkeit und können schwerwiegende gesundheitliche Beschwerden nach sich ziehen. „Nicht jeder mag Schlafmittel nehmen. Das wird schnell zur Gewohnheit und löst vor allem nicht die Ursachen“, stellt die Ergotherapeutin Barbara Droth fest. Sie findet lieber die Gründe für die gestörte Nachtruhe heraus. An der Akademie des DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) gibt sie ihr Wissen zum Thema „Schlaf“ ebenso weiter wie Arbeitsmaterialien und Assessments, die sie dazu entwickelt hat.

Die Glückwünsche kommen schon jetzt von vielen Seiten. Denn im Oktober 2019 feiert der DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) sein 65-jähriges Bestehen. „Ich bedanke mich bei allen und an erster Stelle bei allen Mitgliedern unseres Verbands“, äußert sich der DVE-Vorsitzende Andreas Pfeiffer zu diesem Anlass. Und schaut voll Stolz auf die Erfolge, die der Verband erreicht hat. Die führt er auf den engagierten Einsatz der Verbandsmitglieder zurück. Und darauf, dass sich die Berufsgruppe der Ergotherapeuten immer wieder erneuert, ja neu erfindet. Als äußeres Zeichen dieser fortwährenden Verjüngungskur erscheint der DVE zu seinem persönlichen Feiertag mit neuem Logo, neuem Slogan und mehr.

Die Zahlen sind enorm hoch: laut DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde) haben in Deutschland derzeit fast 18 Millionen Menschen eine psychische Erkrankung; das ist nahezu jeder Vierte. Bei deren Behandlung spielen Ergotherapeuten eine wichtige Rolle: Sie befähigen Psychisch Kranke, besser mit ihrer Erkrankung umzugehen, indem sie ihnen ihre vorhandenen eigenen Stärken vor Augen führen. So verändert sich deren Blick; sie lernen, das Positive in ihrem Alltag zu erkennen.

Mathematik ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Ergotherapeuten wie Andrea Hassel vom DVE (Deutscher Verband Ergotherapie e.V. (DVE)) wissen jedoch: „Jedes Kind kann rechnen lernen“. Im spielerischen Umgang mit Mengen und Zahlen befähigen sie Kinder, den Transfer vom Spielen, einer für sie alltäglichen Aktivität, in abstraktes Rechnen zu bewerkstelligen. Und beherzigen dabei auch Erkenntnisse wie etwa die des Hirnforschers Manfred Spitzer, der sagt, dass der Mensch zum Lernen geboren ist. Und zeigt, wie die Bedingungen für erfolgreiches Lernen aussehen.

Das Gesundheitssystem ist überlastet, Patienten müssen immer länger auf einen Arzttermin warten. Was wäre da naheliegender als die Möglichkeit zu schaffen, dass Patienten mit bestimmten Beschwerden direkt einen Therapeuten aufsuchen dürfen? Dass sie also keine ärztliche Verordnung bräuchten, um eine Heilmitteltherapie zu erhalten. Der Direktzugang würde nicht nur Wartezeiten verkürzen, sondern das Gesundheitssystem auch finanziell entlasten – bei mindestens ebenso guten therapeutischen Ergebnissen.

Die Gesellschaft wird immer liberaler und freizügiger, Sexualität nimmt – etwa in den Medien – einen zunehmend größeren Raum ein. Dennoch ist Sex ein sehr persönliches, für einige sogar ein Tabu-Thema, über das sie nicht sprechen mögen oder können. Selbst dann nicht, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen in ihrer sexuellen Aktivität beeinträchtigt sind. Der DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) erklärt, dass es dabei unter anderem um Menschen im Rollstuhl geht. Oder um diejenigen, die aufgrund einer psychischen oder altersbedingten Erkrankung gar keinen oder weniger Sex haben, als sie gerne hätten.

Der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) begrüßt den Kabinettsentwurf zum Digitale Versorgung-Gesetz (DVG), den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgelegt hat.

Die Novellierung der therapeutischen Berufsgesetze steht auf der Agenda der Politik. Das begrüßt der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) ausdrücklich und fordert die vollständige Akademisierung der Berufsausbildung.

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