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FEHLERTEUFEL

 

Eltern wollen gerne alles richtig machen. Doch das ist gar nicht einfach, will man allem und jedem gerecht werden. Oft heißt es – gerade für Mütter – Beruf und Nachwuchs unter einen Hut bekommen und „nebenher“ den Haushalt bewältigen. Dennoch ist es wichtig, sich mit kleineren Kindern zu beschäftigen, sie bei vermeintlich altmodischen Tätigkeiten wie Basteln, Kneten, Malen oder Perlen auffädeln anzuleiten und selbst dabei mitzumachen. Auch die Einbeziehung der Kinder in Alltägliches wie Essen zubereiten und Tischdecken sind eine gute Möglichkeit, die feinmotorischen Fähigkeiten zu trainieren.

Aber nicht immer genügt dies, denn aktuelle Zahlen aus der Ergotherapie machen nachdenklich: Etwa 10 bis 15 Prozent der Kinder in Deutschland haben feinmotorische Schwierigkeiten, müssen sich abmühen, um ihre Schnürsenkel zu binden oder Knöpfe zu schließen. Beherrschen Erstklässler nicht den Umgang mit einem Stift, wird das Schreibenlernen zum Problem. „Konzentrationsschwächen, Wahrnehmungsstörungen oder Lernschwierigkeiten sind weitere Anzeichen, die sich auf ein mangelndes Körpergefühl zurückführen lassen.“, erklärt der Vorsitzende des Deutschen Verbands der Ergotherapeuten e.V. (DVE), Arnd Longrée. Und weiter: „Eine Reihe von Studien belegen, dass im Rahmen der Ergotherapie geübte handwerkliche und kreative Tätigkeiten wie Schneiden, Zeichnen oder Malen die Feinmotorik und Fingergeschicklichkeit nachweislich verbessern.“

Dass Eltern auf gute Leistungen und Noten in der Schule schauen, ist verständlich. Bei Kindern, die unter den genannten Defiziten leiden, kann Druck ausüben allerdings nichts Gutes bewirken. Denn mangelnde Fertigkeiten machen ein Kind unzufrieden und belasten seine Seele. Konsequentes Üben in der Ergotherapie ist der bessere Weg. Ergotherapeuten sind speziell geschulte Fachleute und gehen individuell auf das jeweilige Kind ein. Sie fördern und verbessern seine körperlichen Fähigkeiten, verhelfen zur Stabilisierung seines Seelenlebens und gesunden Selbstwertgefühls. Mit diesen Voraussetzungen lässt sich auch der Schulalltag wieder leichter meistern – ein Erfolgserlebnis für Kind und Eltern.

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